Presse Männer Bezirksliga 2017/2018

24.03.2018 TSF Welzheim – SC Korb 24:32 (10:17)

Korb siegt in Welzheim – trotz wechselhafter Leistung

(jw)Die Herren 1 gewinnen mit einem deutlichen 32:24 in Welzheim. Ganz so deutlich verlief die Partie jedoch besonders in der zweiten Halbzeit nicht.

Im Hinspiel hatte der SC Korb die TSF noch mit einer deutlichen Packung auf den Heimweg geschickt. Dennoch war die Ausgangslage diesmal eine andere: Welzheim steckt im Abstiegskampf und benötigt jeden Punkt. Die Mannschaft würde in eigener Halle alles daran setzen, zu punkten. Daher galt es mit voller Motivation und Einsatzbereitschaft in die Partie zu gehen.

Das Spiel begann ähnlich verfahren wie schon die erste Begegnung. Korb stand zwar gut in der Defensive, konnte jedoch vorne seine Chancen nicht konsequent genug verwerten. Nach zehn Minuten stand es lediglich 4:4. Nun jedoch kamen die Korber langsam ins Rollen. Der SC nutzte seine Chancen besser und eilte, bedingt auch durch zahlreiche Zeitstrafen gegen die Welzheimer, über ein 11:7 zum Halbzeitstand von 17:10 davon.

In der zweiten Hälfte setzte der Gastgeber aus Welzheim nach einer feurigen Ansprache noch einmal alles daran, das Spiel zu drehen. Korb dagegen wirkte etwas neben der Spur. Einige Fehlwürfe und eklatante technische Fehler führten dazu, dass der komfortable Vorsprung auf 21:19 schrumpfte. Besonders die Angriffsvariante der TSF mit einem Nachläufer bekam der SC überhaupt nicht in den Griff.

Beim Stand von 20:21 in der 46. Minute nahm Trainer Joe Weil schließlich die Auszeit und appellierte an seine Spieler: „Nicht die Nerven verlieren, das ist nicht der erste knappe Spielstand in dieser Saison!“ Die Worte zeigten Wirkung. Während den TSF die Luft auszugehen schien, drehten die Korber Herren noch einmal auf. Innerhalb von zwei Minuten lagen sie 25:20 vorne. Die Abwehr hatte sich nun wieder stabilisiert und als Torhüter Dennis Pennekamp den Strafwurf in der 54. Minute parierte, war der Wille der Gastgeber gebrochen. Korb baute das Ergebnis nun deutlich aus und gewann eine nicht immer eindeutige Partie schlussendlich mit 32:24.

Auch in den kommenden Spielen wollen die Korber möglichst keine Punkte lassen und sich für eine bisher sehr gute Saison belohnen. Den Anfang können sie am Sonntag, 15. April machen. Um 17 Uhr geht es in eigener Halle gegen die HSG Gablenberg-Gaisburg.

TSF Welzheim: Stavros Sakulidis (6), Daniel Finke (2), Titian Bauer (1), Jan-Philip Weiszhar (1), Manuel Wagner, Niclas Veit, Martin Schmid, Maximilian Joos (1), Maximilian Munz (3), Benedikt Bauer (3), Markus Wendel (5/3), Christian Müller-Greiner, Julian Nothdurft (2), Matthias Taborek.

SC Korb: Niklas Scheuler, Julian Würtele (5), Benedikt Steichele (1), Luca Meier (5), Benjamin Zimmer (5), Tobias Zerrer (4), Michael Heil, Tim Leinhos (1/1), Marc Hellenschmidt (6/3), Aldo Acri (2), Fabian Langenfeld (3), Dominik Gabriel, Dennis Pennekamp.

18.03.2018 SC Korb – SV Remshalden 2 27:25 (14:12)

SC Korb wird zum Stolperstein für die Remshaldener einsbe

(jw)Die Korber Herren revanchieren sich vor starker Heimkulisse beim Tabellenführer aus Remshalden und verpassen diesem sogleich einen schweren Dämpfer im Kampf um die Meisterschaft.

Die erste Mannschaft des SC hatte an diesem Sonntag gleich mehrere Gründe, um motiviert in diese Partie zu gehen. Zum einen hatte die Truppe das Hinspiel in den Schlusssekunden mit einem Tor verloren. Zum anderen wollten die Mannen nach zwei Niederlagen in Folge ein bisschen Wiedergutmachung leisten.

Korb hatte sich in den letzten zwei Wochen intensiv auf die Begegnung vorbereitet. Sowohl im Angriff als auch in der Defensive wurde ein Matchplan verfolgt, der nun Früchte tragen sollte: Korb fand gut ins Spiel und kam zu leichten Treffern. In der Defensive agierte der SC bissig, doch auch der SV Remshalden kam zu seinen Möglichkeiten und spielte vor allem über die rechte Rückraumachse und das Kreisanspiel seine Stärken aus. Nach zehn Minuten stand es 5:5.

Das Spiel blieb stark umkämpft und der SC musste den Ausfall seiner beiden Youngster Nick Fröhlich und Philipp Eckstein hinnehmen, die sich unglücklich verletzten. Dennoch erholten sich die Gastgeber schnell vom anfänglichen Schock und der stark aufspielende Tim Leinhos glich in der 18. Minute zum 10:10 aus. Nun wurde das Spiel etwas verfahren. Bei beiden Mannschaften war kurzfristig die Luft raus und es fiel fünf Minuten lang kein Treffer. Kurz vor der Pause starteten die Korber jedoch noch einmal einen Lauf und zogen auf den 14:12 Halbzeitstand davon.

Auch in der zweiten Hälfte behielt Korb das Heft in der Hand. Einzig die schwache Abschlussquote von den Außenpositionen hielt die Remshaldener im Spiel. Auf der anderen Seite entschärfte Torhüter Pennekamp jedoch auch einige freie Würfe. Zur 40. Minute führte der SC mit 20:17. Remshalden agierte nun mit dem siebten Felderspieler und das zunächst erfolgreich. Zehn Minuten vor Ende glichen die Gäste zum 23:23 aus.

Die letzten zehn Minuten boten nun alles, was das Zuschauerherz begehrt. Zwar mussten die an diesem Abend lautstarken Korber Fans einige Fehlwürfe von völlig freien Positionen hinnehmen, auf der anderen Seite vergaben die Gäste aber drei (!) Strafwürfe. Zwei davon entschärfte Stephan Schiek und brachte den SV zum Verzweifeln und das Publikum zum Jubeln.

Wir springen zur 57. Minute: Der SC Korb erzielt den Führungstreffer zum 26:25. Die Abwehr musste nun fast zwei Minuten verteidigen, doch am Ende kassierte sie keinen Treffer mehr. Die Gastgeber spielten anschließend die Schlusssekunden ruhig herunter und gewinnen am Ende verdient mit 27:25 durch eine geschlossene Teamleistung.

Den Verletzen wünschen wir gute Besserung!

SC Korb: Julian Würtele (2), Benedikt Steichele (3), Philipp Eckstein, Luca Meier, Benjamin Zimmer (3), Stephan Schiek, Tobias Zerrer (4), Nick Fröhlich (3), Tim Leinhos (5), Marc-Pascal Pianca (4/2), Marc Hellenschmidt (3/1), Aldo Acri, Dominik Gabriel, Dennis Pennekamp.

SV Remshalden 2: Nikolaj Zeitler, David Böhringer (1), Alex Fellmeth (7), Florian Kussinger, Simon Rommel, Robin Lehner (3), Benedikt Rosner, Andreas Huber (9/3), Luca Sigle, Daniel Staiger (2), Linus Köhler, Oliver Botschner (1), Dennis Baret, Jan Hertel (2).

04.03.2018 SC Korb – TV Bittenfeld 1898 3 26:31 (12:13)

Korber Herren können Bittenfeld nicht gänzlich stoppen

Die Männer des SC Korb halten lange mit gegen den TVB. Eine kurze Schwächephase besiegelt jedoch Partie und Niederlage.

Im Hinspiel trennten sich die Kontrahenten noch mit einem Unentschieden. Dennoch gingen die Gäste aus Bittenfeld als Favorit in die Partie. Ergänzt durch einige neue Gesichter legte der TVB stets vor. Doch der SC Korb ließ sich nicht abschütteln und hielt den Abstand von zwei Toren. Nach zehn Minuten stand es 5:7. Die Korber mussten vor allem einige Treffer vom Kreisläufer und dem stark aufspielenden linken Rückraum hinnehmen. Im Angriff belohnten sich die Hausherren zu wenig und so ging es mit einem knappen 12:13-Stand in die Halbzeitpause.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit hatte Korb eine fünfminütige Schwächephase, welche die Gäste sofort in eine 22:16-Führung ummünzten. Bittenfeld verschleppte das Spiel nun gekonnt und ihr bestens aufgelegter Torhüter entnervte den SC zusehends. Einzig Nick Fröhlich netzte aus allen Lagen ein. Doch der TVB agierte einfach abgezockter und hielt den Vorsprung das gesamte Spiel über. Die Korber Herren konnten den Rückstand auch durch den Einsatz eines siebten Feldspielers nicht mehr verkürzen. Gegen Ende spielten sie mit einer freien Manndeckung auf allen Positionen. Doch die Gäste ließen sich auch hier nicht aus der Ruhe bringen und somit endete die Partie mit einem 26:31 aus Korber Sicht.

Das kommende Wochenende ist spielfrei, dann aber stellt sich die nächste Spitzenmannschaft vor. Am Sonntag, 18. März, kommt die SV Remshalden 2 in die Ballspielhalle.

SC Korb: Julian Würtele (1), Benedikt Steichele (1), Philipp Eckstein (1), Luca Meier, Benjamin Zimmer (1), Benjamin Weidner, Tobias Zerrer (3), Nick Fröhlich (9), Marc-Pascal Pianca (2), Marc Hellenschmidt (4/2), Aldo Acri (2), Philipp Übelhör (1), Dominik Gabriel (1), Dennis Pennekamp.

TV Bittenfeld 1898 3: Dietmar Schmalzried, Quentin Schnetzer (6), Ioannis Savvidis (2), Leander Schnetzer (2), Pascal Luithard (6), Ludek Drobek (1), Robin Wims, Jens Baumbach (8), Florian Federhofer (1), Marc Wissmann (4), Axel Hambrecht, Sebastian Konrad, Wolfgang Federhofer, Philipp Porges (1).

24.02.2018 TV Obertürkheim – SC Korb 32:19 (16:9)

Enttäuschende Leistung in Obertürkheim

Nach bisher erfolgreichen Spielen müssen die Korber in auswärtiger Halle eine herbe Niederlage in Kauf nehmen und verpassen so die Chance auf eine kleine Serie. In Obertürkheim zu spielen, war schon immer schwer, ein Sieg jedoch nicht unmöglich. Und nach den bisherigen Partien rechneten sich die Korber durchaus Chancen aus. Doch der SC kam überhaupt nicht in Tritt und lief sofort einem 1:4- Rückstand hinterher. In der zwölften Minute verkürzte das Team zwar auf 5:7, doch von diesem Zeitpunkt an sollte den Korber Herren nichts mehr gelingen.

Eine schwache Abwehrleistung, gepaart mit katastrophaler Chancenverwertung im Angriff, ließen den Abstand schleichend größer und größer werden. Schon zur Pause lag der SCK folgerichtig mit 9:16 zurück.

Auch die zweite Hälfte gestaltete sich entsprechend. Die Gastgeber waren mit deutlich mehr Biss unterwegs. Korb agierte emotionslos und leistete sich zudem einige unnötige Ballverluste. Freie Wurfchancen wurden weiterhin nicht genutzt.

Coach Joe Weil brachte nun den siebten Feldspieler. Dieser fruchtete jedoch unter anderem aufgrund eines schwachen Rückzugsverhaltens nicht. Wäre der TV in dieser Phase etwas aufgeweckter gewesen, hätten die Gastgeber den ohnehin deutlichen 27:14-Spielstand noch deutlicher gestalten können.

Und somit endete das Spiel mit einem überaus herben 19:32 aus Korber Sicht. Wer nach 50 Minuten lediglich 14 Tore erzielt hat, der kann auch aus einer harzfreien Halle keine Punkte mitnehmen. Der SC Korb muss die Begegnung nun schnell abhaken und sich auf den TV Bittenfeld 3 konzentrieren, mit dem es noch eine Rechnung zu begleichen gilt. Das Spiel beginnt am kommenden Sonntag, 4. März, um 17 Uhr in der Ballspielhalle. Einfach wird’s mit Sicherheit nicht: Die Bittenfelder kommen als Tabellenzweiter mit Ambitionen auf Meisterschaft und Aufstieg.

SC Korb: Julian Würtele (5), Benedikt Steichele (1), Luca Meier (2), Benjamin Zimmer (3), Niklas Scheuler, Tobias Zerrer (1), Michael Heil, Tim Leinhos, Marc-Pascal Pianca, Marc Hellenschmidt (5/1), Aldo Acri, Dominik Gabriel (2), Dennis Pennekamp.

TV Obertürkheim: Timo Wenger, Florian Silberberger (6), Timo Hofmann (2), Patrick Goldbach (1), Manuel Berner (6/1), Andreas Rauscher (2), Philipp Wenger (5), Dennis Mokrovic (1), Matthias Knörzer (1); Dominic Goldbach (1), Florian Pfisterer, Robert Rinker (7).

03.02.2018 SC Korb – TV Oeffingen 2 24:22 (10:11)

Korber Last-Minute Männer schlagen wieder zu

Die Korber Herren haben es wieder einmal spannend gemacht. Nach einem verheerenden Start dreht der SC die Partie und entscheidet die Begegnung in den Schlussminuten für sich.

Korb ist seit jeher ein schweres Pflaster für die Gäste aus Oeffingen und so rechneten sich die SC-Mannen durchaus wieder einmal etwas aus. Doch der Beginn verlief mehr als schleppend für die Korber Männer. Eine inflationär schlechte Chancenverwertung, gepaart mit Hektik und Unsicherheit, bedeutete einen frühen 1:7-Rückstand. Der Fehlstart war trotz lautstarker Unterstützung der Fans perfekt. Doch der SC gab sich nicht auf und kämpfte sich Tor für Tor heran. In der 21. Minute stand es 5:9. Korb bewies Ehrgeiz und Zusammenhalt, während der TV Oeffingen immer nervöser wurde. Nach 29 Minuten erzielten die Gastgeber den Ausgleich zum 10:10. Mit 10:11 ging es schließlich in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wurde der Positivtrend leider nicht in gleichem Maße fortgesetzt. Oeffingen hatte sich in der Pause gefangen und es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe.

Wir springen zur 55. Minute: Es steht 22:22. Bisher konnte keine der Mannschaften die Oberhand gewinnen. Doch nun trumpfte SC-Torhüter Dennis Pennekamp auf. Er parierte etliche freie Torwürfe und entnervte die Spieler der Gäste. Durch diese Glanztaten konnte sich Korb auf ein 24:22 absetzen. Auch der letzte Wurf wurde durch den Mann zwischen den Pfosten entschärft und das Spiel war entschieden.

Somit klettert der SC Korb dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wieder einmal überzeugender Youngsters und eines starken Keepers auf Platz fünf der Tabelle. Den gilt’s am Samstag, 24. Februar, um 20 Uhr im Gastspiel beim Tabellenachten TV Obertürkheim in der dortigen Ballsporthalle zu verteidigen.

SC Korb: Julian Würtele, Benedikt Steichele (1), Philipp Eckstein (3), Luca Meier (2), Benjamin Zimmer, Matthias Fick, Tobias Zerrer (4), Nick Fröhlich (2), Marc-Pascal Pianca (3), Marc Hellenschmidt (6/2), Aldo Acri, Philipp Übelhör, Dominik Gabriel (3), Dennis Pennekamp.

TV Oeffingen 1897 2: Sören Winkler (1), Alexander Straub, Stephan Veith (8), Tobias Joneleit, Kai-Uwe Lanzinger, Christoph Keller (3/1), Gregor Walz (1), Matthias Wittke, Michael Grigoriev (4), Martin Schmeiser (3), Timo Ihring (1/1), Jan Stolper, Jan Koschke (1), Lars Pastow.

27.01.2018 MTV Stuttgart – SC Korb 29:30 (15:12)

Nicht schön, aber spannend – Korb siegt in Stuttgart

Der SC sammelt weiter wichtige Punkte und kann trotz einer stellenweise unterirdischen Leistung die Partie in der Schlussphase für sich entscheiden.

Die Korber hatten in der Begegnung mit Stuttgart noch etwas gutzumachen. Das Hinspiel hatten sie in heimischer Halle deutlich verloren. Trotz eines starken Saisonbeginns waren die Gastgeber des MTV in der momentanen Fassung durchaus schlagbar, was sich auch im Abwärtstrend der Stuttgarter in der Tabelle widerspiegelt.
 
Jedoch begann auch dieses Spiel wie schon das in der Hinrunde: Korb schwächelte im Abschluss und lag schnell mit 2:5 zurück. Auch die Defensive ließ vor allem in den Anfangsminuten stark zu wünschen übrig. Glücklicherweise ging Stuttgart ebenfalls inflationär mit seinen Möglichkeiten, insbesondere den Strafwürfen, um. Das Spiel verlief zäh und unspektakulär über ein 9:5 bis zum Stand von 12:8 für die Gastgeber. Korb wirkte dabei wie gelähmt und produzierte schwache Abschlüsse und technische Fehler am Fließband. Zur Halbzeit konnte die Truppe jedoch noch einmal auf 12:15 verkürzen.
Trainer Joe Weil appellierte in der Kabine an seine Spieler, sich zu belohnen. Sie hatten in den vergangenen Tagen Zusatzeinheiten absolviert und gut trainiert. Auch wenn Korb nicht unbedingt attraktiver spielte – der Appell blieb nicht unerhört. Ein in dieser Phase stark aufspielender Tobias Zerrer erzielte den Ausgleich zum 17:17 in der 37. Minute.
 
Doch der MTV gab nicht nach. Die Partie blieb umkämpft und die Führung wechselte ständig zwischen den beiden Kontrahenten. In der 50. Minute stand es immer noch 24:24. Die Korber Außenspieler bewiesen in der Schlussphase Nervenstärke, doch auch die Stuttgarter legten stets Treffer für Treffer nach.
Und damit quasi aus dem Live-Ticker der Bericht zur letzten Spielminute: Korb führt beim 29:28 mit einem Treffer. Der MTV Stuttgart nimmt die Auszeit und kann sich anschließend durch die SC-Abwehr tanken: 29:29 Ausgleich. Gleich daraufhin nimmt der SC seine Auszeit – 15 Sekunden sind noch auf der Uhr. Korb startet mit Druck auf der rechten Seite und Aldo Acri findet Philipp Übelhör, der den Siegtreffer zum 30:29 erzielt.
 
Wieder einmal war es ein enges Spiel für den SC Korb. Diesmal jedoch mit dem glücklichen Ausgang. Nun kann man befreit in die nächsten Partien gehen. Als nächstes kommt der TV Oeffingen 2 am kommenden Samstag, 3. Februar, um 20 Uhr in die Ballspielhalle. Eine Mannschaft, mit der die Korber durchaus auch noch eine Rechnung offen haben.
 
SC Korb: Julian Würtele (3), Benedikt Steichele (6), Luca Meier (1), Benjamin Zimmer (2), Niklas Scheuler, Marco Frank, Tobias Zerrer (9), Tim Leinhos (1), Marc Hellenschmidt (2), Aldo Acri (3/1), Philipp Übelhör (3/1), Dominik Gabriel, Dennis Pennekamp.
 
MTV Stuttgart: Hakan Asasi, Floyd Hornung (2/1), Fritz Engels (6/1), Cédric Dörr (6/1), Sebastian Reiss (5/2), Magnus Kastl (8), Dominik Schallert, Ludovid Fait, Johannes Schopper, Matte Schmied, Maximilian Lorch (1), Lars Heber, Nicholas Johnson (1).
21.01.2018 SC Korb – HSG Oberer Neckar 40:35 (18:15)

Korb ringt Oberer Neckar in Torspektakel nieder

Die Korber Männer gewinnen in ihrem ersten Heimspiel zur Rückrunde gegen die HSG Oberer Neckar nach überzeugender Offensivleistung und dank starker Youngsters.

Korb gab schon immer ein schweres Pflaster für die HSG Oberer Neckar ab. Und auch dieses Mal rechneten sich die Männer vom SC etwas aus. Die Gäste hatten in den letzten beiden Partien stark geschwächelt und schienen im Gegensatz zur bisherigen Runde durchaus angreifbar. Ein Sieg war wichtig für den SC Korb, um weiter den Abstand zu den hinteren Plätzen zu wahren.

Die Partie begann umkämpft und keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. In der 16. Minute stand es 9:8 für die HSG. Nun jedoch wurde die Partie turbulenter. Gleich drei Zeitstrafen in zwei Minuten öffneten die Abwehrreihen und Korb gewann Oberhand. Kurz vor der Halbzeitpause erspielte sich der SCK eine Zwei-Tore-Führung (16:14) und baute die dann zum 18:15 beim Halbzeitpfiff aus.

In der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber aus Korb deutlich besser ins Spiel. Die HSG schien völlig den Faden verloren zu haben und verstrickte sich in etliche einfache Fehler, welche der SC gnadenlos ausnutzte und sich dadurch auf 23:16 absetzte. Oberer Neckar agierte nun mit einer offensiven Manndeckung, mit der die Korber zunächst schwer zurechtkamen. Hinzu kam, dass Korb seine Strafwürfe nicht konsequent genug umsetzte. Der Vorsprung schrumpfte wieder auf 24:20.

Doch diesmal war das Team von Trainer Joe Weil nicht willens, die Partie noch abzugeben. Vorne verwertete der SC Korb mit dem bestens aufgelegten Nick Fröhlich seine Chancen konsequent. Hinzu kam, dass die HSG sich durch zahlreiche Zeitstrafen selbst schwächte. Eine stark offensive Manndeckung bedeutete in den letzten zehn Minuten einen offenen Schlagabtausch der beiden Kontrahenten, was zu etlichen Treffern auf beiden Seiten führte. In der 56. Minute führte Korb komfortabel mit 37:30 und das Spiel war spätestens zu diesem Zeitpunkt längst entschieden.

Korb gewann schlussendlich in eigener Halle mit 40:35 und nahm zwei wirklich wichtige Punkte aus dieser Begegnung mit. Nun gilt es, auch auswärts ähnlich zu überzeugen. Zum Beispiel am kommenden Samstag, 27. Januar, um 20 Uhr beim MTV Stuttgart.

Luca Meier vom SC Korb verletzte sich in der zweiten Halbzeit am Ellbogen. Wir wünschen ihm eine gute Genesung und hoffen, dass er bald wieder für uns auf der Platte steht.

SC Korb: Julian Würtele (6), Benedikt Steichele, Philipp Eckstein (3), Luca Meier (5), Benjamin Zimmer (4), Stephan Schiek (1), Tobias Zerrer (3), Nick Fröhlich (9), Marc-Pascal Pianca, Marc Hellenschmidt (1), Aldo Acri (4), Philipp Übelhör (3/3), Noah Fischer (1), Dennis Pennekamp.

HSG Oberer Neckar: Alexander Eyb (1), Moritz Eitler (4), Benjamin Innenmoser (1), Fabian Braun (1), Benjamin Heinze, Sherief Sabet, Jan Billner (7/1), Timo Schramm (4), Manuel Maile (1), Bastian Gohl, Julian Grauer, Manuel Grauer (4), Florian Weimer (11), Jochen Lindermayr (1).

14.01.2018 EK/SV Winnenden - SC Korb 33:20 (12:8)

Korb mit deutlicher Packung in Winnenden

Der SC Korb muss eine deutliche Niederlage im ersten Spiel der Rückrunde hinnehmen. Die Gründe waren diesmal in allen Mannschaftsteilen zu finden.
 
Winnenden ist seit jeher ein schweres Pflaster für die Korber. Und so startete auch diese Partie suboptimal. Der SC verwertete seine Chancen nicht und geriet sofort 2:5 in Rückstand. Nachdem die Korber sich zwischenzeitlich auf ein 4:5 herangekämpft hatten, führten die Gastgeber nach 20 Minuten mit 10:5. Vor allem technische Fehler und mangelnder Zugriff in der Defensive waren die Gründe, warum die Korber Herren trotz zahlreicher Möglichkeiten zur Halbzeit 8:12 zurück lagen.
 
In der zweiten Hälfte versuchten die Gäste, mit einer offensiven Deckung die Winnender zu Fehlern zu zwingen. Doch diese Variante fruchtete nicht zuletzt durch mangelnde Absprache und zahlreiche verlorene Zweikämpfe überhaupt nicht. Bald lag Korb mit 10:18 zurück.
 
Als das Team weiterhin keinen Zugriff aufs Spiel bekam, versuchte es der SC mit der Sieben-Feldspieler-Variante in der Offensive. Die hieraus kreierten Chancen wurden jedoch wie auch in der ersten Halbzeit verschwenderisch vergeben und die Männer aus Korb mussten einige einfache Gegentore hinnehmen. So plätscherte das längst entschiedene Spiel, in welchem sich die Korber irgendwann selbst aufgaben, schließlich zu einem überaus deutlichen 33:20 Endstand für die Winnender.
 
Die Höhe dieser Niederlage ist durchaus unnötig und wieder muss sich der SC Korb an die eigene Nase fassen. Jedoch darf auch diese Niederlage nicht überbewertet werden. Wichtig ist, diese Partie schnell abzuhaken und sich auf die folgenden Spiele zu konzentrieren.
 
SC Korb: Julian Würtele (3), Benedikt Steichele (1), Philipp Eckstein (1), Luca Meier (3), Benjamin Zimmer (1), Matthias Fick, Marco Frank (1), Tobias Zerrer (2), Nick Fröhlich (1), Marc-Pascal Pianca (1), Marc Hellenschmidt (3), Aldo Acri (3/2), Dominik Gabriel, Dennis Pennekamp.
 
EK/SV Winnenden: Lukas Lorey (1), Philipp Rose (3/1), Sebastian Rilling (3), Julian Hammer (3), Tobias Krathwohl (3), Benjamin Traub, Konstantin Weissert (8), Robin Simmer, Marvin Wohlfahrt (3), Jannis Goretzki, David Friz (2), Steffen Oechsle (1), Kai Haupt (4), Micha Härdter (2).
16.12.2017 SC Korb – EK/SV Winnenden 29:29 (17:13)

Der SC Korb schließt die Hinrunde mit einem Remis ab

Mit dem Schlusspfiff lagen sich die Korber jubelnd in den Armen. Tobias Zerrer hatte in der letzten Sekunde den Ausgleichtreffer erzielt. Dennoch kann der SC Korb über das gesamte Spiel gesehen mit einem Punkt nicht zufrieden sein.
Es war das letzte Spiel der Hinrunde und gegen den direkten Tabellennachbarn Winnenden wollten Spieler und Trainer unbedingt noch einmal mit einem Sieg in die Winterpause gehen. Die Korber begannen entsprechend motiviert und kamen gut in die Partie. Über ein 4:2 setzten sie sich schnell auf 9:4 ab. Die Begegnung war von schnellem Tempo und hoher Schlagzahl der Angriffe geprägt. So stand es schließlich zur 20. Minute bereits 14:7. Doch nun verlor der SC seine Linie und die unermüdlich kämpfenden Gäste des EK/SV verkürzten zum Halbzeitstand von 17:13.
 
Auch in der zweiten Hälfte fanden die Gastgeber nicht zurück ins Spiel. Zahlreiche technische Fehler und unglückliche Wurfversuche wurden von den Winnendern blitzschnell durch ihre erste Welle bestraft. Zur 37. Minute gingen die Gäste damit erstmals mit 19:18 in Führung. Trainer Joe Weil zog die Reißleine und nahm eine Auszeit, welche auch sogleich fruchtete. Die Korber Abwehr stand nun solider und man kam zu einigen einfachen Treffern. Durch einen 7:0-Lauf lagen die Korber Herren nun wieder mit 25:19 in Führung. Doch auch dieses Mal ließ sich der EK/SV Winnenden nicht hängen. Statt die Führung zu verwalten, schlossen die Korber oft deutlich zu hektisch ab und wirkten in den letzten Minuten des Spiels kraft- und konzentrationslos.
 
Geschwächt durch zwei Zeitstrafen haderten die Spieler des SC zu stark mit den Schiedsrichterentscheidungen und gerieten eine Minute vor Schluss mit 27:28 in Rückstand. 30 Sekunden vor Ende gelang Marc Pianca der Ausgleich. Im darauffolgenden Angriff erzielte Winnenden fünf Sekunden vor Schluss den vermeintlichen Siegtreffer. Doch Korb nahm noch einmal eine Auszeit. Tobias Zerrer wurde auf der Außenposition angespielt und erzielte aus einer vermeintlich auswegloser Wurfposition doch noch den Ausgleichstreffer zum 29:29.
 
Der SC Korb muss mit diesem glücklichen Punkt gegen Ende nach einem stark umkämpften Spiel mehr als zufrieden sein. Dennoch hat die Truppe nach zweimaliger Sieben-Tore-Führung eigentlich einen klaren Sieg verschenkt.
 
SC Korb: Julian Würtele (5), Benedikt Steichele (2), Sven Gabriel, Benjamin Zimmer (5), Stephan Schiek, Tobias Zerrer (5), Michael Heil, Tim Leinhos, Marc-Pascal Pianca (7/2), Aldo Acri, Philipp Übelhör (1), Dominik Gabriel (4), Dennis Pennekamp.
 
EK/SV Winnenden: Lukas Häußler, Philipp Rose (1/1), Sebastian Rilling (3), Julian Hammer (2), Tobias Krathwohl, Pascal Golderer, Benjamin Traub, Konstantin Weissert (3), Robin Sommer (4), Janis Goretzki, David Friz (9/6), Steffen Oechsle (3), Kai Haupt (3), Micha Härdter (1). 
Vorbericht: 16.12.2017 SC Korb – EK/SV Winnenden

Korber Männer wollen die Hinrunde erfolgreich abschließen

Das Bezirksligateam der Männer des SC Korb bestreitet am 16. Dezember sein letztes Ligaspiel im Jahr 2017. Der Gegner ist diesmal der EK/SV Winnenden. Der steht mit 12:8 Punkten momentan auf dem fünften Tabellenplatz. Da Winnenden bisher besonders durch seine Heimstärke glänzte, rechnet sich der SC Korb in heimischer Halle durchaus Chancen aus und will sich nach einer bisher im Rahmen der gesetzten Ziele sehr erfolgreichen Runde mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden. Wie immer wird dies jedoch nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und entsprechendem Einsatz gelingen.

Mit 10:10 Punkten stehen die Korber momentan ausgeglichen auf dem siebten Tabellenplatz. Ein weiterer Ansporn, die Hinrunde in sichereren Gefilden abzuschließen: Gewinnt der SCK gegen Winnenden, zieht er punktgleich am direkten Ligakonkurrenten vorbei und lässt die Abstiegszone vorerst deutlich hinter sich. Auch hinsichtlich der bitteren Niederlage in der letzten Partie gegen die SF Schwaikheim haben die Korber noch etwas gutzumachen und können vor eigenem Publikum noch einmal beweisen, dass sie besseren Handball spielen können als sie es in der letzten Begegnung gezeigt haben.

Unterstützt daher unsere Korber Männer bei ihrem letzten Hinrundenspiel am Heimspieltag, dem Samstag, 16. Dezember! Spielbeginn ist um 20 Uhr.

25.11.2017 SF Schwaikheim 2 - SC Korb 24:23 (15:12)

Ein gebrauchter Tag für den SC Korb

Für den SC Korb war es ein Spiel der ungenutzten Möglichkeiten. Die Möglichkeit sich in der vorderen Tabellenhälfte festzusetzen, die Möglichkeit reichlich Punktepolster auf die Abstiegszone zu schaffen, die Möglichkeit den vierten Sieg in Folge einzufahren und im Spiel, reihenweise die Möglichkeit, die Partie zu drehen und für sich zu entscheiden. Aber der Wunsch sollte der Vater des Gedanken bleiben. Nichts von alledem, was sich Team und Trainer eigentlich vorgenommen hatten, wurde umgesetzt. So war es nicht verwunderlich, dass die gastgebenden SF Schwaikheim nach dem 24:23 Erfolg munter „Derbysieger“ skandierten, während die Korber wie begossene Pudel von der Platte schlichen.

Die Sportfreunde fanden schnell ins Spiel und legten bis zur zehnten Minute mit drei Toren vor. Korb hielt zwar dagegen, konnte aber dem Rückstand nur hinterher laufen. Daran sollte sich auch bis zur Halbzeitpause nichts ändern. Beim 15:12 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt.

Wer jetzt dachte, der SC Korb würde seine bis dahin an den Tag gelegte Lethargie in die Sporttaschen packen und endlich seine Möglichkeiten abschöpfen, der sah sich getäuscht. Die SCler waren durchaus gewillt, aber sie wirkten dennoch gelähmt. Es fehlte vor allem an der Spritzigkeit. Ebenso ließ die Truppe zu oft ihre spielerische Qualität vermissen und verhaspelte sich zu sehr in Einzelaktionen.

Dennoch schafften die Blaugelben in der 50. Minute beim 22:22 den Ausgleich. Beide Mannschaften hatten in der Schlussphase der zerfahrenen Partie die Möglichkeit, vorzeitig die Begegnung für sich zu entscheiden, doch hüben wie drüben gab es für die Sturmreihen nicht viel zu ernten und es fielen lediglich noch drei Treffer bis zum 24:23 Endstand, der aber aufgrund des Spielverlaufs für die Schwaikheimer verdient war.

Für den SC Korb blieb nur die Erkenntnis, dass es eben ein gebrauchter Tag war. Jetzt ist erstmal bis zum 16. Dezember Frauen-WM-Pause, in der die Korber die Möglichkeit haben, wieder ihre Kräfte zu sammeln und vor allem ihre Spritzigkeit wieder zu entdecken. Da geht’s dann nämlich im letzten Heimspiel 2017 gegen das Team von EK/SV Winnenden.

SC Korb: Dennis Pennekamp, Benjamin Weidner; Julian Würtele (3), Benedikt Steichele, Benjamin Zimmer (6), Tobias Zerrer, Marc Pianca (4/2), Aldo Acri (1) Philipp Eckstein (3), Dominik Gabriel, Nick Fröhlich (4), Fabian Langenfeld, Tim Leinhos (2).

Vorbericht: 25.11.2017 - 18.00 Uhr SF Schwaikheim 2 - SC Korb

Korber wollen auch in Schwaikheim punkten

Die erste Männermannschaft des SC Korb schweift am Samstag, 25. November, bezirksliga-technisch in die Ferne. Doch geografisch so fern ist das Auswärtsspiel gar nicht. Die SCler laufen um 18 Uhr in der direkten Nachbarschaft bei den SF Schwaikheim 2 auf. Die Württembergligareserve ist als Aufsteiger gut in die aktuelle Runde gekommen. Mit 8:8 Punkten rangiert Schwaikheim derzeit auf Rang acht. Zwar warten die Gastgeber, die gelegentlich von Akteuren aus dem ersten Mannschaftskader unterstützt werden, noch auf den ersten Sieg vor eigenem Publikum, doch dass sie konkurrenzfähig und durchaus auch in der Lage sind, gegen etablierte Teams, wie zum Beispiel beim TV Oeffingen, auswärts zu gewinnen, spricht für die Sportfreunde.

Die Verantwortlichen und die Mannschaft im Lager der Korber sind ihrerseits mit dem bisherigen Rundenverlauf mehr als zufrieden. Die Punktebilanz von 10:8 und der aktuelle fünfte Tabellenplatz waren bei Rundenbeginn nicht zu erwarten. Die Mannschaft trainiert gut und macht stetig Fortschritte. Zwar waren die letzten Begegnungen bei der HSG Gablenberg-Gaisburg und zuhause gegen die SG Weinstadt keine handballerischen Leckerbissen, doch beide Spiele entschieden die Korber für sich. Und letztlich ist es das, was zählt. So kann es gerne weitergehen. Team und Trainer Joe Weil sind sich bewusst, dass das Spiel in Schwaikheim nicht als Selbstläufer daher kommt. Dennoch rechnen sich die SCler einiges aus und wollen unbedingt gewinnen Ob der SC Korb am Samstag was Zählbares aus der Fritz-Ulrich-Halle mitnehmen kann, wird sich zeigen. Die Spieler würden sich in jedem Falle freuen, wenn möglichst viele Anhänger den Weg über den „Berg“ stemmen, um die Blaugelben draußen in der nahen Ferne zu unterstützen.

19.11.2017 SC Korb – SG Weinstadt 2 24:18 (12:13)

Mit viel Arbeit und Hexer Weidner im Tor

Es war ein mühsames Spiel für den SC Korb, in dem die Blaugelben viel investieren mussten, bis am Ende die Vertretung der SG Weinstadt 2 mit 24:18 (12:13) niedergerungen wurde. Der Handball-Betrieb kann diesen neuerlichen Erfolg getrost unter der Rubrik „Arbeitssieg“ ablegen. Eben nicht schön, aber erfolgreich. Dass es überhaupt dazu kam, war einer starken Defensivleistung im zweiten Spielabschnitt zu verdanken, bei der vor allem Luca Meier als Abwehrdirigent und ein überragend aufspielender Benjamin Weidner im Tor brillierten. An Weidner, der neben vielen Großchancen zwei Strafwürfe entschärfte, bissen sich die Weinstädter, die in der zweiten Halbzeit lediglich zu fünf Treffern kamen, regelrecht die Zähne aus. Korb steht nun mit einer positiven Punktebilanz von 10:8 auf dem fünften Tabellenplatz.

Die Partie begann zäh. Hüben wie drüben lieferten beide Mannschaften handballerische Hausmannskost ab. Nichts lief wirklich rund. Selbst bei den beiden nicht in schwarz, sondern in neonorange leitenden Unparteiischen ging‘s holprig zu Werke, was für einen geschmeidigen Spielverlauf für beide Teams ebenfalls wenig förderlich war. So war es Stückwerk, das den Zuschauern geboten wurde. Die SCler hatten sichtlich ihre Probleme mit der offensiven und kernig zugreifenden Abwehr der Weinstädter. Fanden sie dann doch mal die Lücke, so gingen sie etwas zu großzügig mit der Chancenverwertung um. Konsequenz daraus: Korb lief während des gesamten ersten Spielabschnitts einem, wenn auch knappen, Rückstand hinterher. Es war vor allem Marc Pianca, der mit seinen Toren die SCler im Spiel hielt.

Mit 12:13 ging es zum Halbzeitgespräch, das augenscheinlich fruchtete. Korb stellte für die zweite Halbzeit die Defensive um und im Tor kam nun der junge Weidner. Genau diese Maßnahmen waren letztlich der Schlüssel zum Erfolg. Im Angriff agierten die Korber jetzt etwas geduldiger und versuchten immer wieder, die Außenspieler in Szene zu setzen. Marc Hellenschmidt auf der einen und Aldo Acri auf der anderen Seite blieben meist Sieger gegen den Weinstädter Torhüter. Korb setzte sich bis zur 43. Minute folgerichtig auf 18:14 ab. Die SG versuchte alles, doch die Defensive der Gastgeber stand sicher und zwang Weinstadt ein ums andere Mal ins Zeitspiel oder zu überhasteten Abschlüssen, die dann ein gefundenes Fressen für Weidner im Tor wurde. So hielt die Mannschaft den Kontrahenten auf Distanz und erhöhte sogar durch einen Doppelschlag von Nick Fröhlich kurz vor Spielende zum verdienten 24:18 Endstand.

Die Erkenntnis, dass der SC Korb zwischenzeitlich auch Handball arbeiten kann, sollte das Team um Coach Joe Weil wieder ein kleines Schrittchen in seiner Entwicklung weitergebracht haben. Gerade in Spielen, wo es nicht läuft, zeigt sich oft der Charakter einer Mannschaft. Entweder ergibt man sich – nach dem Motto: „Heut geht eh Nichts“ – oder aber man stemmt sich dagegen und lässt nichts unversucht, um etwas Zählbares zu erreichen.

Am kommenden Samstag geht es zur Württembergliga- Reserve von den SF Schwaikheim. Die Sportfreunde haben als Aufsteiger bislang eine tolle Runde hingelegt und befinden sich mit 8:8 Punkten im Mittelfeld. Dennoch rechnen sich die Korber auch in diesem Spiel etwas aus.

SC Korb: Dennis Pennekamp, Benjamin Weidner; Julian Würtele (1), Benedikt Steichele (1), Luca Meier (3), Benjamin Zimmer (1), Tobias Zerrer (1), Marco Frank, Marc Pianca (7/3), Marc Hellenschmidt (2), Aldo Acri (3) Philipp Eckstein (2), Dominik Gabriel, Nick Fröhlich (3).

Bilder Heike Kranacher

Vorbericht: 19.11.2017 - 17.00 Uhr SC Korb – SG Weinstadt 2

Korb will erneut punkten

Der kommende Sonntag, 19. November, wird wieder zum Heimspieltag für die Handballer des SC Korb ausgerufen. Diesmal zu Gast ist die Landesligareserve der SG Weinstadt. Die Weinstädter, die in der letzten Runde als Vizemeister den Hüpfer in die Bezirksliga schafften, hoffen darauf, in Korb Habhaftes mitnehmen zu können, um ihre bisherige Punktebilanz etwas aufpolieren zu können. Stehen die Gäste doch derzeit mit lediglich drei Punkten auf der Habenseite, die auch noch allesamt in eigener Halle geholt wurden, auf dem vorletzten Tabellenplatz. Schon allein aufgrund der Tatsache, derzeit einen vermeintlichen Abstiegsplatz zu belegen, sind die SGler mehr als gefordert und werden deshalb bei ihrem Gastspiel in der Ballspielhalle versuchen, alle Hebel in Bewegung zu setzen.

Der SC Korb, der sich Dank der Siege gegen die TSF Welzheim und bei der HSG Gablenberg/Gaisburg im Ligaranking hochgearbeitet hat und sich nun mit 8:8 Punkten auf Platz sechs stehend im Mittelfeld tummelt, wird natürlich voll dagegen halten. Trainer Joe Weil und seine Mannen wollen schließlich beide Zähler in Korb behalten. Dazu werden wieder alle auflaufenden Akteure in ihren blaugelben Jerseys gefordert sein, das eigene Potenzial abzurufen. Was nämlich passiert, wenn das Team nicht seine Möglichkeiten ausschöpft, war vergangene Woche beim Tabellenletzten Gablenberg/Gaisburg zu sehen, wo der SC einiges schuldig blieb und deshalb haarscharf an einer Niederlage vorbeischrammte.

Aber Bange machen gilt nicht. Selbst SC-Coach Joe Weil sieht den Auftritt vor Wochenfrist zwischenzeitlich entspannt: „Wir haben schlecht gespielt und standen uns oft selbst im Weg, aber wir haben gewonnen, allein das zählt. Vor ein paar Wochen hätten wir solche Spiele nicht für uns entschieden. Schon allein deshalb können wir zufrieden sein.

Allerdings hat der aufmerksame Zuschauer gesehen, dass der SC Korb in jedem Spiel versuchen muss, alles was er zu bieten hat, aufs Parkett zu bringen, um die nötigen Erfolge einfahren zu können. Und weitere Punkte wollen die SCler jetzt am Sonntag um 17 Uhr in der heimischen Ballspielhalle gegen die SG Weinstadt 2 holen. Die Spieler würden sich wieder über eine tolle Unterstützung seitens ihrer Zuschauer und Fans freuen.

11.11.2017 HSG Gablenberg/Gaisburg – SC Korb 30:31 (16:15)

Korb siegt in der letzten Sekunde – „Last Minute Man“ Luca Meier sorgt für die Entscheidung

Direkt nach Abpfiff bildeten die Handballer des SC Korb einen Kreis und hüpften vor Freude über das Parkett. Was war passiert im Spiel bei der HSG Gablenberg/Gaisburg? Es waren gerade noch rund zehn Sekunden zu spielen, als die Hausherren mit ihrem letzten Angriff scheiterten und somit Korb nochmal in Ballbesitz kam. Eine schnelle Ballstafette über drei, vier Stationen, die am Ende bei „Last Minute Man“ Luca Meier landete. Meier tankte sich „Eins gegen Eins“ gegen seinen Gegenspieler durch und nagelte das Spielgerät unhaltbar oben rechts unter die Latte zum knappen 31:30 (15:16) - Schlusssignal und das Spiel war aus.

Bis dahin war der SC Korb in seinem Gastspiel bei der HSG GaGa einiges schuldig und weit unter seinen Möglichkeiten geblieben. Die Defensive wirkte viel zu oft zu passiv und im Angriff wurde zu selten mit erkennbarer Struktur agiert. Und das, obwohl die Mannschaft schnell mit 4:1 und 5:2 in Führung lag, was ja eigentlich eine gewisse Sicherheit hätte geben sollen. In dieser Anfangsphase sah es so aus, als wenn die SCler ihrer Favoritenrolle gerecht werden würden. Doch statt selbst den Ton weiter anzugeben, gab der SCK schnell die Strippen aus der Hand und die HSG übernahm fortan das Spielgeschehen. Da halfen selbst die Tore von Korbs treffsichersten Schützen Marc Pianca nicht. Pianca netzte insgesamt siebenmal für seine Farben ein. Die Gastgeber erarbeiteten sich im Verlauf der ersten Halbzeit einen drei Tore Vorsprung. Die Gäste hatten Mühe dran zu bleiben. Zu zerfahren waren die Angriffsbemühungen der Remstäler. Vornehmlich über Einzelaktionen und über den Kampf blieb der SC im Spiel, trotzdem verhinderte das nicht, dass die Truppe einen 10:14- und nach 26 Minuten einen 12:16-Rückstand hinnehmen musste. Benjamin Zimmer und Marc Hellenschmitt schafften den Anschluss, ehe Luca Meier drei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zum 15:16 traf.

Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Korb war zwar stets bemüht, aber brachte nicht wirklich viel zusammen. GaGa legte bis zur 40. Min mit 24:21 erneut vor. Doch die SCler ließen nicht locker und drehten bis zur 50. Min den Rückstand in eine 28:25 Führung. Es schien, als würden die Blaugelben jetzt das Spiel an sich reißen. Doch so einfach gaben sich die Gastgeber nicht geschlagen und schnell war beim 28:28 die Partie wieder völlig offen.

Beide Teams wollten in der Endphase eine Entscheidung erzwingen, doch meist spielten die Nerven der Protagonisten auf beiden Seiten nicht wirklich mit. Hüben wie trüben wurden etliche Chancen liegen gelassen. Die Anzeigentafel zeigte bei der letzten Auszeit der HSG GaGa ein 30:30 und eine gespielte Zeit von 59:26. Gastgebertrainer Alexander Adam instruierte seine Mannen, während Korb sich besprach, um Schlimmeres zu verhindern. Die Gäste konnten den letzten Angriff abwehren, kamen selbst nochmal in Ballbesitz und Meier netzte dann doch noch zum Korber Siegtreffer ein.

Egal ob nun verdient oder glücklich, schlecht spielen und trotzdem gewinnen ist auch eine Kunst. Und genau aus solchen Spielen können die Spieler lernen und einiges für die Zukunft mitnehmen. Der SC Korb klettert Dank dieses Erfolgs in der Tabelle zwei Plätze nach oben und steht jetzt mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 8:8 auf Rang sechs. Am kommenden Sonntag, 19. November, um 17 Uhr gibt die Landesligareserve der SG Weinstadt in der Ballspielhalle ihre Visitenkarte ab. Gegen den Aufsteiger wollen die SCler den nächsten Sieg einfahren.

SC Korb: Dennis Pennekamp, Benjamin Weidner (beide Tor); Julian Würtele (3), Benedikt Steichele (1), Luca Meier (5), Benjamin Zimmer (3/2), Tobias Zerrer, Marco frank, Marc Pianca (7/1), Marc Hellenschmidt (5), Aldo Acri (5/3) Philipp Übelhör (1), Dominik Gabriel (1)

Vorbericht: 11.11.2017 - 19.30 Uhr HSG Gablenberg/Gaisburg - SC Korb

Spaßfrei in die Narrenzeit

Am kommenden Samstag, 11. November, gastiert die Handballriege des SC Korb bei der HSG Gablenberg/Gaisburg. Dabei wollen die SCler nach ihrem starken Auftritt gegen die TSF Welzheim, die deutlich und aussagekräftig mit 41:25 besiegt wurden, an die gezeigten Leistungen anknüpfen und gegen die Spielgemeinschaft aus dem Osten Stuttgarts nachlegen. Die HSG GaGa kam bislang nicht wirklich in Tritt. Kein Sieg und lediglich zwei Unentschieden sind gleichbedeutend mit dem zumindest vorübergehenden Besitz der roten Laterne. Doch auch wenn die kommenden Gastgeber Tabellenletzter sind, sollten die Korber Jungs tunlichst auf der Hut sein. Die HSG GaGa hat in fast jeder Partie gezeigt, dass sie über weite Strecken mit ihren bisherigen Gegnern mithalten konnte, auch wenn sie am Ende meist mit leeren Händen dastand.
Mit einem weiteren Sieg würde der SC Korb sein Punktekonto ausgleichen und weiter Anschluss an das Mittelfeld halten. Das ist auch das erklärte Ziel: „Wir wollen gewinnen!“ gibt Coach Joe Weil ganz spaßfrei als Parole für das Spiel am Faschingsauftakt aus. Wobei der Trainer genau weiß, dass es dazu einer ähnlich starken Leistung seiner Mannschaft wie in den letzten Spielen bedarf.
Anspiel ist am Samstag um 19.30 Uhr in der Zeppelinhalle. Die Mannschaft würde sich bei diesem wichtigen Spiel erneut über eine tolle Unterstützung seitens ihrer Fans freuen.

05.11.2017 SC Korb - TSF Welzheim 41:25 (21:12)

SC Korb macht den nächsten Schritt: mit einem Paukenschlag

Am 5. November, einem eigentlich grausigen Sonntag, hatten die Handballer des SC Korb die Vertretung der TSF Welzheim zu Gast. Die Voraussetzungen für diese Partie waren im Vorfeld klar abgesteckt. Der Sieger würde den Anschluss an das Mittelfeld halten, der Verlierer würde zumindest für die nächsten Wochen im Abstiegssumpf stecken. Von daher waren sowohl der SC Korb mit 4:8 Punkten als auch der TSF Welzheim mit 3:9 Punkten gefordert. Beide Teams taten also gut daran, sich ins Zeug zu legen und die richtungsweisende Partie für sich zu entscheiden.

Die SCler wollten da weitermachen, wo sie eine Woche zuvor bei der knappen und unglücklichen 33:34 Auswärtsniederlage bei einem der Ligafavoriten in Remshalden aufgehört hatten. Dies gelang gegen Welzheim in den ersten zehn Spielminuten allerdings so gar nicht.
Beide Kontrahenten begannen nervös und nach knapp neun gespielten Minuten zifferte die Anzeigetafel ein kümmerliches 3:3. Der SC Korb sollte aber in der Folgezeit immer besser ins Rollen kommen. Nach 13 Minuten erzielte Dominik Gabriel das 8:5 und die Gäste sahen sich zu ihrer ersten Auszeit gezwungen.
Allerdings hatte dieses Team Time Out keine Auswirkung auf das Spiel der Gastgeber. Korb blieb bis zum 10:8 Knapp in Führung, ehe Youngster Julius Jäger den Turbo zündete. Fünfmal Jäger, zweimal Maier und je einmal Hellenschmidt und Acri versenkten den Ball im dafür vorgesehenen Kasten und aus der knappen Führung wurde ein deutliches 19:10. Ausschlaggebend dafür war eine Veränderung der Abwehrformation, in der der sich der zweite Youngster, Philipp Eckstein, Bestnoten verdiente. Ihm stand Dennis Pennekamp im Tor mit einer starken Leistung in nichts nach. Im Angriff zeigten die Korber ein beherztes und variables Spiel. Die TSFler waren noch vor der Pause zu ihrer zweiten Auszeit gezwungen, was aber die Korber 21:12 Halbzeitführung auch nicht verhinderte.

Nach dem Seitenwechsel durfte der dritte Youngster, Benjamin Weidner, im Tor ran und der SC machte genau da weiter, wo er im ersten Durchgang aufgehört hatte. Hinten kompakt mit einem starken Torhüter und vorne zielstrebig und druckvoll. In der 42. Minute erzielte Benedikt Steichele das 30:16. So nahm die Partie aus Korber Sicht einen beruhigenden Lauf. Lediglich das gelegentlich rustikale Einsteigen einiger Gästespieler sorgte noch für den einen oder anderen Aufreger, ansonsten spulten die Gastgeber ihr Spiel ab, während die TSF Welzheim völlig überfordert wirkten. Christoph Krauter war es vorbehalten, den vierzigsten Treffer zu erzielen. Sehr zur Freude seiner Mannschaftskollegen, da dies gleichbedeutend ist mit einer Runde isotopischer Durstlöscher. Bei Abpfiff notierte die Anzeigetafel dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der sich jeder Spieler in Torschützenliste eingetragen hatte, ein überdeutliches und hochverdientes 41:25.

In dieser Begegnung gegen Welzheim zeigten die Korber was in ihnen steckt und was möglich ist. Dennoch bleiben Trainer Joe Weil und sein Team mit allen Beinen auf dem Boden. Ziel ist und bleibt es, möglichst frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Derzeit belegt der SCK mit 6:8 Punkten Platz acht. In den kommenden Partien muss der SCK weiter Punkte sammeln, um möglichst schnell Distanz zur Abstiegszone zu schaffen. Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Samstag, 11. November, um 19.30 Uhr bei der HSG Gablenberg- Gaisburg. Die HSG steht nach bislang nur zwei Unentschieden auf dem letzten Tabellenplatz und muss dringendst punkten.

SC Korb: Dennis Pennekamp, Benjamin Weidner; Julian Würtele (5), Benedikt Steichele (5), Luca Meier (6), Philipp Eckstein (5), Julius Jäger (7), Marc Hellenschmidt (4), Tobias Zerrer (2), Tim Leinhos (1), Marc Pianca (1), Aldo Acri (2), Dominik Gabriel (2), Christoph Krauter (1).

Vorbericht: 05.11.2017 - 17.00 Uhr SC Korb - TSV Welzheim

Wichtige Wochen für den SC Korb

Die Hälfte der Vorrunde haben die Bezirksligahandballer des SC Korbs bestritten. Bilanz aus sechs Partien: 4:8 Punkte und Tabellenplatz acht. Damit sind die Korber eigentlich im Soll. Immerhin wollte es der Spielplan so, dass die Männer 1 zunächst einmal gegen alle Topmannschaften der Liga antreten musste und das dazu noch allesamt auswärts. Die SCler haben alle Kontrahenten bereits gespielt, die sich derzeit zwischen Platz eins und fünf tummeln. Jetzt geht es gegen die vermeintlich direkten Konkurrenten, die entweder einen sicheren Mittelfeldplatz oder aber einen Nichtabstieg anpeilen, in allen Fällen jedenfalls Teams, die schlagbar sind und die es zu schlagen gilt. Damit sind die Wochen bis zur Winterpause durchaus richtungsweisend für die Korber Handballer.

Am kommenden Sonntag, 5. November, gastiert der TSV Welzheim in der Ballspielhalle. Eine Mannschaft, gegen die die SCler unbedingt punkten wollen. Die Gäste liegen derzeit mit einem Punktekonto von 3:11 auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ihnen dürfte daran gelegen sein, den Anschluss ans Mittelfeld der Bezirksliga nicht zu verlieren. Daher dürfte der TSV seinerseits alle Hebel in Bewegung setzen, um Punkte aus der Ballspielhalle mitzunehmen.

Die Korber dürfen sich dabei keinesfalls vom Tabellenbild täuschen lassen. Welzheim ist eine Mannschaft, die nicht unbedingt einfach zu bespielen ist, doch sind sich auf Korber Seite Trainer und Spieler auch sicher, dass sie die Mittel und Möglichkeiten haben, um den kommenden Gegner zu besiegen.

Anspiel zu diesem wichtigen und richtungsweisenden Spiel ist am Sonntag um 17 Uhr in der Ballspielhalle. Die SC- Verantwortlichen und vor allem die Spieler würden sich über eine große und zugleich tolle Unterstützung seitens ihrer Fangemeinde freuen.

28.10.2017 SV Remshalden - SC Korb 34:33 (14:17)

Korb schrammt an faustdicker Überraschung vorbei!

Unterschiedlicher können die Ansprüche nicht sein. Während bei der Partie am Samstag, 28. Oktober, zwischen der "Einsbe" der SV Remshalden und dem SC Korb die Gastgeber im Kampf um die Aufstiegsplätze unbedingt punkten mussten, hieß es für die SCler, sich einigermaßen achtbar aus der Affäre zu ziehen und bei einem optimalen Spielverlauf vielleicht etwas zu ernten, um dem eigenen Saisonziel Klassenerhalt ein Stück näher zu kommen. Nach einer spannenden und am Ende hochdramatischen Begegnung behielt die Sportvereinigung hauchdünn und ganz sicher auch etwas glücklich mit 34:33 (14:17) die Oberhand, was gleichwohl bedeutete, dass die Korber trotz großem Engagement mit leeren Händen da standen.

Für SC Coach Joe Weil war diese Niederlage indes alles andere als ein Beinbruch. "Auch wenn Remshalden nicht in Bestbesetzung auflief, wussten wir, dass es ein schwerer Gang werden würde. Unser Matchplan ging fast auf. Am Ende hatte Remshalden das Glück eben auf seiner Seite und hat das Spiel für sich entschieden. Dennoch bin ich mehr als zufrieden mit der Leistung und der Entwicklung der Jungs. Die wichtigen Spiele kommen jetzt bis Weihnachten, schaffen wir es da, unsere Möglichkeiten ebenso abzurufen, dann werden wir unserem Ziel Klassenerhalt einen großen Schritt näherkommen." Korb steht jetzt nach sechs Spielen mit 4:8 Punkten auf Platz acht zwar unmittelbar vor der Abstiegszone, hält aber zum einen den Anschluss an das Mittelfeld, zum anderen darf man nicht vergessen, dass der SC mit der HSG Oberer Neckar, dem TV Oeffingen, dem TV Bittenfeld und der SV Remshalden alle Schwergewichte der Liga gespielt hat. Und das auch noch jeweils auswärts. Die Teams, die eher hinten in der Tabelle zu erwarten sind kommen jetzt in den nächsten Wochen. Die ersten Minuten in Remshalden verliefen zunächst ausgeglichen, ehe sich der SC Korb nach rund zwölf Minuten erstmals auf drei Tore absetzen konnte. Vor allem Luca Meier, der einen richtigen Sahnetag erwischte, traf nahezu nach Belieben für die Blaugelben. Korb überzeugte vor allem durch seine spielerische Linie, die die Gastgeber ein ums andere Mal vor unlösbaren Aufgaben stellte.

Die 17:14 Pausenführung für die Gäste hätte durchaus höher ausfallen können, wenn bei den Remshaldenern da nicht Andreas Huber gewesen wäre. Immer wieder düpierte er mit seinen wuchtigen Aktionen Korbs Abwehr und Goali. Huber traf insgesamt elfmal für seine Farben und war am Ende auch der Sieggarant der Gastgeber. Im zweiten Spielabschnitt hatte der SC den besseren Start und legte schnell zum 19:14 vor. Doch es geriet Sand in die Korber Maschinerie. Das Team verlor seine spielerische Linie und verhaspelte sich zunehmend in Einzelaktionen, was aber auch einer Leistungssteigerung der Hausherren geschuldet war. Des Weiteren musste der SCK in der Folgezeit einige Unterzahlsituationen hinnehmen, die das Leben auf dem Spielfeld auch nicht unbedingt leichter machten. Aus dem komfortablen Fünf-Torevorsprung wurde bis zur 44. Minute ein 24:27 Rückstand und es schien als hätten die Korber ihr Pulver verschossen. Die SCler sortierten sich während einer Auszeit neu. Sie wollten wieder zu ihrer spielerischen Linie zurückfinden. Dies dauerte etwas, aber die Gäste kamen mit viel Wille und Engagement wieder in die Partie. Beim 30:30 war der Rückstand egalisiert. Dabei zeigte allen voran Marc Pianca seine Treffsicherheit unter anderem von der Strafwurflinie und trug sich ebenfalls wie Meier mit acht Treffern für den SC Korb in die Torliste ein.

In den verbleibenden fünf Spielminuten entwickelte sich das Spiel zu einem Herzschlagfinale. Beide Mannschaften wollten die Punkte. Legte ein Team vor, kam postwendend der Ausgleich. Am Ende traf der SV Remshalden rund zehn Sekunden vor Abpfiff zum entscheidenden und glücklichen 34:33. Korb musste sich nach großem Kampf und toller Moral hauchdünn geschlagen geben und schrammte damit an einer faustdicken Überraschung vorbei.

SC Korb: Dennis Pennekamp, Mathias Fick; Julian Würtele (4), Benedikt Steichele (2), Luca Meier (8), Marco Frank, Marc Hellenschmidt (1), Tobias Zerrer (4), Tim Leinhos (3), Marc Pianca (8/4), Aldo Acri (1), Dominik Gabriel, Christoph Krauter (2)

Vorbericht: 28.10.2017 – 20.10 Uh SV Remshalden 2 – SC Korb

…und wieder geht’s gegen einen Topfavoriten

Am kommenden Samstag, 28. Oktober, gastieren die Männer des SC Korb zur etwas ungewöhnlichen Anspielzeit 20.10 Uhr bei der Sportvereinigung Remshalden in der Stegwiesenhalle. Die SVler stehen derzeit mit 8:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz und sind somit der härteste Konkurrent des Klassenprimus HSG Oberer Neckar. Die Remshaldener, die in der letzten Runde in der Abschlusstabelle hinter ihren eigenen Erwartungen blieben und nur den dritten Platz belegten, wollen dieses Jahr in jedem Fall weiter im Ranking vorstoßen und im Rennen um die Aufstiegsplätze kräftig mitmischen. Mit Andreas Huber, der vergangenes Jahr noch einer der Leistungsträger in der ersten Mannschaft war, ist die eh schon gut aufgestellte „Eins-Be“ der SVR zusätzlich verstärkt worden.

Also wieder ein Schwergewicht, bei dem die SCler auswärts antreten müssen. Für den Korber Coach Joe Weil ist nach der HSG Oberer Neckar die Zweite der SVR die stärkste Mannschaft in der diesjährigen Bezirksliga. Also ein echter Brocken, den es zu bespielen gibt. Darüber machen sich die Korber Jungs zwischenzeitlich aber keinen Kopf mehr. Sie wissen ihre eigenen Möglichkeiten einzuschätzen und sehen sich einmal mehr in der Rolle des Underdogs.

Somit können die SCler erneut ohne Druck aufspielen und dass dann für die Blaugelben durchaus was Zählbares drin sein kann, haben sie bei den Auswärtspartien in Oeffingen und Bittenfeld gezeigt. Auch in diesen Begegnungen hatten sich die Korber zunächst wenig ausgerechnet. Dann aber überraschten sie die Heimteams und kehrten jeweils mit einem Pünktchen in der Tasche die Heimreise an. Sollte das am Samstag in Remshalden wieder passieren, so wird man zumindest in Korb niemanden „nein“ sagen hören.

21.10.2017 TV Bittenfeld 3 – SC Korb 29:29 (18:16)

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…

Die Korber Bezirksligahandballer entführten beim 29:29 (18:16) in Bittenfeld einen Punkt und sind damit jetzt drei Spiele ohne Niederlage. Bei der Dritten vom TVB traten die SCler einmal mehr als Außenseiter an. Es war klar, dass man eine richtig gute Leistung braucht, um beim letztjährigen Vizemeister was holen zu können. Gleichwohl wussten die Mannen um Coach Joe Weil, falls ihr Matchplan aufgehen würde, dass Bittenfeld in eigener Halle durchaus schlagbar ist. Am Ende einigten sich beide Kontrahenten mit 29:29 (18:16) auf eine Punkteteilung, mit der der SC Korb gut leben kann, auch wenn wie schon beim Unentschieden in Oeffingen vor 14 Tagen mehr drin hätte sein können.

Die Bittenfelder begannen wie erwartet druckvoll und zeigten zu Beginn, dass sie in jedem Fall die Punkte behalten wollten, während Korb zunächst nicht wirklich ins Spiel fand. Zu löchrig gestaltete sich Defensivabteilung und die Gastgeber kamen immer wieder zu leichten Toren. Wenigstens klappte es bei den SClern einigermaßen im Angriff. So konnte man Schlimmeres erstmal abwenden. Dennoch führten die Gastgeber nach gut 20 Minuten komfortabel mit 16:10 bzw 17:11. Erst als Korb auf eine andere Abwehrformation umstellte wurde es besser für die Blaugelben. Bittenfeld kam im Angriff jetzt kaum zum Zug. Korb’s Lohn dafür war der 18:16 Anschluss beim Pausenpfiff.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel nutzte der SC geschickt eine Überzahlsituation aus und Korb’s bester Werfer Tobias Zerrer stellte mit einem Doppelschlag beim 18:18 erstmals den Ausgleich her. Die Hausherren legten nochmals beim 19:18 vor. Es folgte dann die stärkste Phase der Gäste. Eine aufmerksame und sicher stehenden Abwehr, bei der Julian Würtele, Tim Leinhos und vor allem Luca Meier herausragten, dahinter noch der junge Benjamin Weidner im Tor, der ebenfalls stark aufspielte. Im Angriff verteilte Aldo Acri geschickt die Bälle und wenn dieser kurzzeitig Luft brauchte, war Marc Pianca zur Stelle, der erstmals nach seiner Verletzung wieder mit von der Partie war und drei Treffer beisteuern konnte. Der SC Korb zog bis zur 50. Minute auf 27:23 davon. Eine Vorentscheidung? Bei Weitem nicht. Die Bittenfelder Antwort kam prompt. Mit einem Doppelschlag Konten die Gastgeber auf 25:27 verkürzen und dabei handelten sich die SCler auch noch eine Zeitstrafe ein. Der TVB nutzte geschickt diese Überzahl und erzielte rund vier Minuten vor Abpfiff das 27:27. Der Showdown zu einer spannenden Schlussphase konnte also beginnen. Die Gastgeber legten beim 28:27 vor. Philipp Übelhör sorgte für den erneuten Ausgleich. Beim 28:28 scheiterte der SCK mit einem Strafwurf. Statt selbst in Führung zu gehen musste man im Gegenzug das 29:28 hinnehmen. 30 Sekunden vor Abpfiff erzielte Tobias Zerrer mit seinem achten Tor das 29:29, es folgte Auszeit Bittenfeld. Die Gastgeber hatten also den letzten Angriff. Korb konnte diesen aber abwehren und so blieb es beim schlussendlich gerechten 29:29 Unentschieden.

Die SCler nehmen diesen einen Punkt gerne mit nachhause, denn wirklich gerechnet hatte keiner damit. Am kommenden Samstag steht die nächste schwere Aufgabe an. Korb tritt beim letztjährigen Dritten in Remshalden an. Ob es bei der ambitionierten SVR was zu holen gibt, wird sich zeigen. In jedem Fall kann der SC wieder als Außenseiter ohne Druck dort aufspielen.

SC Korb: Dennis Pennekamp, Benjamin Weidner; Julian Würtele (5), Benedikt Steichele (2), Sven Gabriel, Luca Meier (2), Marc Hellenschmidt (4), Tobias Zerrer (8), Tim Leinhos (1), Marc Pianca (3), Aldo Acri, Dominik Gabriel, Philipp Überhör (4/1), Christoph Krauter

Vorbericht: 21.10.2017 – 19.30 Uhr TV Bittenfeld 3 – SC Korb

Es gilt, eine harte Nuss zu knacken

Am kommenden Samstag, 21. Oktober, gilt es für die Bezirksligahandballer des SC Korb eine harte Nuss zu knacken, wenn sie bei der „Dritten“ des TV Bittenfeld antreten müssen. Die TVler, die in der vergangenen Runde die Vizemeisterschaft einheimsten, haben sich den Start in die aktuelle Saison sicher anders vorgestellt. Nach nur zwei Siegen und bei drei Niederlagen rangiert der TVB mit lediglich 4:6 Punkten auf Platz sechs und hat somit nur ein Pluspünktchen mehr auf der Habenseite als der SC Korb. Vor allem die knappe Heimniederlage gegen Oberer Neckar und die deutliche Schlappe in Oeffingen dürften die Mannen um Trainer Ludek Drobek ärgern.

Der SC hat indes in die Spur gefunden. Nach dem Punktgewinn in Oeffingen haben die Korber letzte Woche zuhause gegen Obertürkheim nachgelegt und deutlich mit 32:23 gewonnen. Diesen Aufwind wollen Spieler und Trainer mit nach Bittenfeld nehmen. Dass es einer Topleistung bedarf, um beim TVB tatsächlich was zu holen, wissen die Korber Mannen, die all ihre Möglichkeiten ausschöpfen wollen.

Auch wenn der Respekt groß ist, ganz chancenlos sehen sich die SCler nicht. Vielleicht gelingt es, den Gastgebern in der Gemeindehalle ein Schnippchen zu schlagen. Wenn ja, die Punkte würde das gesamte Team gerne mit nach Korb nehmen. Anpfiff ist am Samstag um 19.30 Uhr.

15.10.2017 SC Korb – TV Obertürkheim 32:23 (16:10)

Drei Dinge, die den Unterschied machen

Der SC Korb gewann im vierten Anlauf der neuen Runde sein erstes Spiel in der Bezirksliga. Mit einem klaren 32:23 (16:10) behielt die Mannschaft gegen den TV Obertürkheim vor eigenem Publikum die Oberhand. Sozusagen ein doppelter Erfolg: Der erste Saisonsieg ist immer der wichtigste. Und wenn er dazuhin gegen ein Gegner gelingt, der wie die Korber selbst den Klassenerhalt zum Saisonziel erkoren hat, gewinnen diese zwei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten zusätzlich an Bedeutung.

Es gab am Sonntagabend in der Ballspielhalle drei Gründe, die den Unterschied zwischen Korb und Obertürkheim ausmachten. Erstens: die SCler präsentierten sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Zweitens: die Torhüter Dennis Pennekamp und Nachwuchsmann Benjamin Weidner, der als A- Jugendlicher sein erstes Aktivenspiel bestritt, zeigten eine starke Leistung. Drittens: ein überragend aufspielender Junior namens Nick Fröhlich. Fröhlich war über weite Strecken auf der Spielmacherposition der Strippenzieher bei den den Blaugelben und nebenbei netzte er noch ein sattes Dutzendmal in Gegners Tor ein.

Bis zum 6:6 in der 14. Spielminute war die Partie ausgeglichen. Korb legte vor und Obertürkheim zog nach. Erst dann konnten sich die Gastgeber einen leichten Vorteil erarbeiten und zogen auf 10:6 davon. Die Gäste blieben dran und verkürzten nochmal auf 10:8, doch die SCler ließen sich nicht beirren. Tor um Tor legten sie bis zum 16:10 Halbzeitstand kontinuierlich vor. Nach dem Seitenwechsel durfte für den starken Pennekamp nun Weidner im Tor ran. Weidner zeigte ebenfalls sein ganzes Können und entschärfte ebenfalls etliche Gästechancen. Der SC Korb kontrollierte im zweiten Spielabschnitt weitgehendst die Begegnung und hielt den TVO immer mit sieben oder mehr Treffern auf Distanz. Das lag natürlich auch an Nick Fröhlich, der viel Übersicht bewies, seine Mitspieler geschickt einsetzte und selbst für etliche Treffer sorgte. Das 31:20 durch Aldo Acri in der 56. Minute war Korbs höchste Führung. Am Ende konnten die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und so endete die Partie mit einem verdienten 32:23 für den SC Korb.

Sicher ein ganz wichtiger Erfolg, der zum richtigen Zeitpunkt kam. Jetzt stehen die schweren Auswärtsbegegnungen in Bittenfeld und in Remshalden an. Und wer weiß, vielleicht kann der SC den Schwung mitnehmen und das eine oder andere Pünktchen entführen.

SC Korb: Dennis Pennekamp, Benjamin Weidner; Julian Würtele, Benedikt Steichele (1), Luca Meier (5), Marc Hellenschmidt (5), Tobias Zerrer (2), Michael Heil, Tim Leinhos, Aldo Acri (5/2), Philipp Eckstein, Nick Fröhlich (12), Marco Frank, Dominik Gabriel (2).

Vorbericht: 15.10.2017 – 17.00 Uhr SC Korb – TV Obertürkheim

Zwei Punkte auf der Habenseite dürfen es schon sein

Nicht zuletzt dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat die erste Männermannschaft des SC Korb am zurückliegenden Sonntag in Oeffingen den ersten Punkt der jungen Runde eingetütet. Der richtige Ansatz, um auch am kommenden Sonntag, 15. Oktober, zwei weitere Punkte auf der Habenseite zu verstauen. Um 17 Uhr geht’s in der heimischen Ballspielhalle gegen den TV Obertürkheim, der wie die Gastgeber um eine möglichst rasche Klassensicherung strabelt.

Bis hierher haben die Obertürkheimer erst ein Spiel bestritten. In eigener Halle reichte es gegen Welzheim nur zu einem Unentschieden. Für die Mannschaft von Neu-Trainer Klaus Schardt eher ein Punktverlust. Und um den auszumerzen, wird der TVO sich jetzt wohl am SC Korb schadlos halten wollen.

Dabei indes wollen die SC-Jungs mit Trainer Joe Weil ein eigenes Wörtchen mitreden. Auf eigenem Hallenboden gegen einen vermeintlichen Konkurrenten um den Klassenerhalt – da musst du weder groß fragen noch über ausgeprägtes Expertentum verfügen: Zwei Punkte sollen und müssen her.

Ein Selbstläufer indes wird’s nicht werden. In der letzten Runde haben die Korber beide Begegnungen gegen die Obertürkheimer verloren. Die verfügen nach wie vor über einen starken Rückraum, unter anderem mit dem torgefährlichen Linkshänder Manuel Berner.
Trainer und Spieler des SCK stimmen ihren Matchplan auf die Stärken des Gegners ab, wollen den aber auch durch den eigenen Auftritt in Handlungszwang bringen. Der Gast sollte sich in diesem Fall nach dem Gastgeber richten. Wobei letzterer auch auf zahlenmäßig starke und ebenso tatkräftige Unterstützung aus dem Publikum setzt..

08.10.2017 – TV Oeffingen 2 – SC Korb 29:29 (14:12)

SC Korb entführt Punkt aus Oeffingen

Die Bezirksligahandballer des SC Korb holten in ihrem dritten Saisonspiel beim TV Oeffingen 2 ihren ersten Punkt. Hätte vor der Begegnung jemand gesagt, dass der SC, der in den letzten Jahren nie etwas Zählbares aus Oeffingen mitnahm, einen Punkt ergattern würde, dann hätten die Verantwortlichen diesen dankend angenommen. Wirft der aufmerksame Beobachter einen Blick auf den Spielverlauf, so war für die Korber durchaus mehr drin, wobei es aber auch hätte sein können, dass der SC bei Abpfiff mit leeren Hände dastehen würde. In einer turbulenten Schlussminute hatten beide Mannschaften den Sieg in der Hand. Am Ende mussten die Oeffinger, vielleicht etwas glücklicher, und die Korber sich mit einem 29:29 (14:12) Unentschieden zufriedengeben.

Die SCler hatten sich für ihr Gastspiel in Oeffingen viel vorgenommen. Vor allem wollten sie in der Abwehr wesentlich stabiler agieren, als eine Woche zuvor bei der 31:38-Heimniederlage gegen den MTV Stuttgart. Ebenso arbeiteten die Blaugelben im Wochenverlauf an ihrer Abschlussquote, auch da hatte es bisher beim SCK gehapert. Zudem entschied sich Coach Joe Weil, für das Spiel gegen Oeffingen die Abwehrformation zu ändern. Und da kamen die Nachwuchsspieler Nick Fröhlich und Aktivendebütant Philipp Eckstein ins Spiel. Beide agieren in der A-Jugend im Mittelabwehrblock und den übernahm Weil nun eins zu eins gegen den TV Oe. Somit standen beide Juniors von Spielbeginn an auf der Platte. „Mir war schon klar, dass es ein gewisses Risiko war, wenn wir zwei 17-Jährige gegen so eine routinierte Rückraumachse verteidigen lassen. Philipp und Nick haben zusammen mit den Halbverteidigern ihre Aufgaben super gelöst", lobte der Trainer seine Youngsters nach dem Spiel.

Die Partie selbst verlief von Beginn an ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich mit mehr als einem Treffer absetzen. Legte einer der Kontrahenten vor, so wurde das vom anderen postwendend egalisiert. Erst als in der 28. Minute bei den Korbern Julian Würtele zwei Strafminuten absitzen musste, setzten sich die Oeffinger in Überzahl zum 14:12 Pausenstand ab.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Den Gastgebern gelang es, bis zur 40. Minute den hauchdünnen Vorsprung zu verteidigen, ehe Tobias Zerrer erstmals wieder den Ausgleich erzielte und Dominik Gabriel seine Farben beim 18:17 sogar in Führung brachte. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung schaffte es der SC nach dem zwischenzeitlichen 19:19 (43.Minute) bis zur 50. Minute auf 25:21 davon zu ziehen. Dieser Vier-Tore Vorsprung bestand auch noch beim 28:24 durch Marc Hellenschmitt vier Minuten vor Spielende. Es lag eine faustdicke Überraschung in der Luft. Doch so leicht wollten die Oeffinger die Punkte nicht hergeben. Angetrieben von ihrem Routinier und Spielmacher Christoph Keller nutzte der TVOe eine Überzahlsituation zu einem Doppelschlag zum 26:28. Auszeit Korb. Aber auch diese bremste Oeffingen nicht. Immer noch in Unterzahl musste der SC Korb den 28:28 Ausgleich hinnehmen. Philipp Eckstein sorgte mit seinem fünften Treffer für die erneute Führung (29:28). Zu diesem Zeitpunkt waren noch gut 60 Sekunden zu spielen. Was folgte, war Dramatik pur. Erst setzte es eine durchaus zweifelhafte Zeitstrafe gegen Nick Fröhlich, dann fiel nach gespielten 59:25 Minuten das 29:29. Korb suchte daraufhin viel zu schnell den Abschluss. 20 Sekunden kamen die Gastgeber wieder in Ballbesitz und nahmen zunächst eine Auszeit.

Es schien, dass Korb sich um den Lohn der Arbeit bringt. Doch trotz der Unterzahl agierte alle verbliebenen Spieler aufmerksam in der Deckung, wehrten den letzten Angriff des TVOe ab und es blieb beim 29:29 Unentschieden.
Für den SC Korb war sicher mehr drin, aber letztendlich muss man nach der hochdramatischen Schlussphase mit dem Punkt zufrieden sein. Korb zeichnete sich in dieser Partie vor allem durch seine mannschaftliche Geschlossenheit aus. Zudem zeichnete sich die Abwehr, mit einem überragenden Torhüter Dennis Pennekamp, übers gesamte Spiel aus. Im Angriffspiel agierte der SC Korb variabel und erarbeitete sich immer wieder gute Wurfchancen, die oft genutzt wurden.
Diesen Schwung aus dem Oeffingen Spiel wollen Spieler und Trainer in die nächste Partie mitnehmen, wenn am kommenden Sonntag, 15. Oktober, um 17 Uhr der TV Obertürkheim in der Ballspielhalle seine Visitenkarte abgibt.

SC Korb: Dennis Pennekamp, Mathias Fick; Julian Würtele (3), Benedikt Steichele, Marc Hellenschmidt (3), Tobias Zerrer (7), Michael Heil, Tim Leinhos, Benjamin Zimmer (1), Aldo Acri (3), Philipp Eckstein (5), Nick Fröhlich (3), Marco Frank, Dominik Gabriel (4).

Vorbericht: 08.10.2017 – 15.45 Uhr TV Oeffingen 2 – SC Korb

Mit gemischten Gefühlen nach Oeffingen

Die Männer des SC Korb praktizieren Handball gleich wieder am kommenden Sonntag, 8. Oktober, um 15.45 Uhr beim TV Oeffingen 2. Dies ist zugleich der Auftakt des schweren Oktoberprogramms der SCler. Denn eine Woche drauf empfangen sie den TV Obertürkheim, dann folgen die Auswärtspartien in Bittenfeld und in Remshalden. Damit haben es die Korber mit den Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten der vergangen Runde zu tun, die allesamt auch in diesem Jahr einen der vorderen Ränge anstreben.

Wie in den ersten beiden Partien zu sehen, kann der SCK dort wohl nicht mitmischen. Aber das ist auch nicht das Saisonziel. Es geht darum, sich zu entwickeln und die für Korb vermeintlich wichtigen Spiele für sich zu entscheiden, um das erklärte Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

Am vergangen Samstag bei der 31:38 Heimniederlage gegen den MTV Stuttgart blieb dem aufmerksamen Spielbeobachter nicht verborgen, dass das Team um Coach Joe Weil noch viel arbeiten muss. Sowohl in der Defensive als auch im Angriff lief vor allem im ersten Spielabschnitt so gut wie gar nichts zusammen. So musste man von einem katastrophalen ersten Spielabschnitt reden und das, obwohl man sich gegen den MTV viel vorgenommen hatte und etwas Zählbares ernten wollte. Dem war dann eben nicht so. Und Jammern hilft bekanntlich ja nichts. Vielmehr gilt es, aus den Fehlern lernen und diese baldmöglichst in den Griff zu bekommen.

In Oeffingen will der SC Korb alles in die Waagschale legen, um Konkurrenzfähigkeit an den Tag zu legen. Allerdings werden dort die Trauben recht hoch hängen. Zumal das Reserveteam des TVOe zwischenzeitlich mit Spielern aus der letztjährigen Landesligamannschaft gespickt ist. Die Mannschaft gehört mit Sicherheit zu den besseren der Bezirksliga, auch wenn der aktuelle Tabellenstand einen anderen Eindruck erweckt. Sowohl bei der HSG Oberer Neckar und zuhause gegen die Württembergligareserve aus Schwaikheim gab es Niederlagen. Dem gegenüber steht ein deutlicher Auswärtssieg bei der HSG Gablenberg/Gaisburg, macht in der Momentaufnahme summa summarum 2:4 Punkte.

Die Korber haben in Oeffingen nichts zu verlieren, nehmen gerne die Rolle des Außenseiters an und können somit ohne großen Druck befreit aufspielen. Und vielleicht liegt darin ja eine Überraschung vergraben.

30.09.2017 SC Korb – MTV Stuttgart 31:38 (10:17)

Korb mit indiskutabler ersten Halbzeit

Die erste Männermannschaft des SC Korb verlor ihren Auftakt vor heimischen Publikum nach einer desaströsen ersten Halbzeit mit 31:38.

Die Korber empfingen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer MTV Stuttgart. Dennoch hofften sie, sich zwei Punkte in eigener Halle zu erkämpfen. Doch die Begegnung verlief von Beginn absolut nicht nach den Wünschen der Gastgeber. Die Abwehr fand zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das variable Angriffsspiel des MTV. Die Gäste bedrängten die viel zu passiv agierende Korber Abwehr mit zahlreichen Aktionen über den Kreis und dies bedeutete ein frühen 3:7 Rückstand. Nach einer deutlichen Ansprache von Coach Joe Weil während einer frühen Auszeit kamen die Korber kurz zurück, verfielen aber schnell wieder in das alte Muster. Und da der SC auch im Angriff viel zu fahrlässig mit seinen Torchancen umging, war der 10:17 Halbzeitstand alles andere als verwunderlich.

Auch in der zweiten Hälfte spielte der SC Korb jenseits von Gut und Böse. Der MTV setzte sich schnell weiter ab, ohne dass Korb irgendwelche Antworten parat gehabt hätte. In der 41. Minute stand es für die Gäste 26:15. Nun jedoch bewiesen die Korber zumindest Charakterstärke und kämpften sich Treffer um Treffer wieder heran. Die Gäste aus Stuttgart ließen sich von der offensiven Manndeckung stark irritieren und so stand es fünf Minuten vor Schluss 28:32 aus Korber Sicht. Mit ein wenig Glück auf Seiten der Gastgeber hätte es nochmal ganz eng werden können. Der MTV behielt jedoch die Nerven und zog erneut zum letztendlich verdienten 31:38-Endstand davon.

In den kommenden Spielen gibt es einiges nachzubessern für den SC Korb. Sowohl die Defensive als auch das Angriffsspiel, speziell die Abschlussquote, müssen stark verbessert werden, wollen die Korber in den kommenden Spielen etwas reißen. Vor allem, weil es jetzt im Oktober gegen die drei Topmannschaften Oeffingen, Bittenfeld und Remshalden jeweils auswärts geht, wo die Trauben recht hoch hängen dürften.

SC Korb: Dennis Pennekamp, Mathias Fick; Julian Würtele (3), Benedikt Steichele (6), Marc-Pascal Pianca, Marc Hellenschmidt (5), Tobias Zerrer (2), Michael Heil, Tim Leinhos, Luca Meier (2), Benjamin Zimmer (1), Aldo Acri (2), Philipp Übelhör (5), Nick Fröhlich (5/2).

MTV Stuttgart: Jannik Schubert, Lukas Mündel (3/2), Tobias Maute (3), Cedric Dörr (5), Baris Baloglu, Sebastian Reiss (4), Dominik Schallert (1), Ludovic Fait (2), Fritz Engels (8), Christian Forsteneichner, Lukas Bolder (7), Philipp Heger (5).

Vorbericht: 30.09.2017 SC Korb – MTV Stuttgart

Punkte sollen in Korb bleiben – MI empfangen bei ersten Heimspiel Tabellenführer

Am Samstag um 20 Uhr laufen die neuformierten Männer I des SC Korb zum ersten Mal in der aktuellen Saison zum Heimspiel in der Ballspielhalle auf. Der Rahmen für die Partie gegen den MTV Stuttgart könnte nicht besser sein: Bereits um 15.30 Uhr schlägt die männliche A-Jugend in der Württemberg Oberliga zum Derby gegen den TV Bittenfeld auf und um 18 Uhr gibt es Bundesligaluft zu schnuppern, wenn die FSG den BSV Sachsen Zwickau zu ihrem Zweitligamatch empfängt.

Zur Handball Primetime dann also die Männer. Und die haben es in der noch jungen Runde mit dem aktuellen Tabellenführer vom MTV Stuttgart zu tun. Die Stuttgarter starteten mit Siegen gegen Aufsteiger Weinstadt und im harzfreien Winnenden perfekt in die Saison und unterstrichen damit ihre Ambitionen, einen weitaus besseren als den neunten Platz der letzten Spielrunde anzustreben.

In der vergangenen Spielrunde nahm der MTV dem SC drei Punkte ab. In Korb trennte man sich Unentschieden. Die Mannen um Coach Joe Weil dürften also gewarnt sein. Zumal man nach der 25:31 Auftaktniederlage bei der stark aufspielenden HSG Oberer Neckar jetzt vor eigenem Publikum punkten möchte. Gegen die Neckarpiraten gab es gute Ansätze im Korber Spiel, das auch vom HSG- Berichteschreiber mit folgendem Wortlaut quittiert wurde: "Auch wenn der SC Korb dieses Mal die bisher beste Mannschaft präsentierte…“, dennoch reichte es nicht für Zählbares, was jetzt aber niemand Kopfzerbrechen bereitet.

„Wir haben das Spiel gegen Oberer Neckar analysiert. Trotz offenbarten Schwächen, wir sind auf dem richtigen Weg und werden mit Sicherheit im Laufe der Zeit die nächsten Schritte machen.“ sagt SC-Übungsleiter Joe Weil. Ob die Spieler um Kapitän Benjamin Zimmer jetzt am Samstag tatsächlich den nächsten Schritt machen, wird sich zeigen. In jedem Fall geht man im Korber Lager davon aus, dass Julian Würtele und Benedikt Steichele, beide mussten beim Saisonstart passen, nach überstandener Erkältung wieder mit dabei sind. Ziel ist also, dass die Punkte in Korb bleiben. Man will sich gleichwohl mit viel Engagement, Leidenschaft und Kampfgeist präsentieren und hofft darauf, dass die Korber Fangemeinde einen tollen Rückhalt für die Mannschaft bildet.

23.09.2017 HSG Oberer Neckar - SC Korb 31:25 (13:11)

Korb unterliegt bei den Neckarpiraten

Die Korber Bezirksligahandballer starteten mit einer nicht ganz unerwarteten 25:31 (11:13)-Niederlage bei der ambitionierten HSG Oberer Neckar in die neue Saison. Dabei gab es bei den neuformierten SClern etliche gute Ansätze, gleichzeitig offenbarten sie aber auch einige Defizite, die es in den kommenden Wochen abzustellen gilt. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr mangelte es an der nötigen Feinabstimmung, was die Neckarpiraten, die einen Tabellenplatz im vorderen Drittel anstreben, geschickt für sich nutzten und dadurch dem SCK immer wieder das Nachsehen ließen.

Noch in der Woche vor der Partie ging Coach Joe Weil davon aus, dass sein Team nahezu in Bestbesetzung auflaufen würde. Klar war, dass Marc Hellenschmitt beim Rundenauftakt aus privaten Gründen fehlen würde, ansonsten sollten alle Spieler an Bord sein. Doch dem war nicht so, denn Julian Würtele und Benedikt Steichele mussten krankheitsbedingt kurzfristig passen. Damit fehlten zwei wichtige Stützen im Korber Spiel und der Trainer war gezwungen einiges umzustellen. Also keine optimalen Vorraussetzungen, um bei der HSG um Zählbares zu spielen.

Die Partie begann typisch für ein Erstrundenmatch. Beide Teams kamen nur schleppend in Fahrt, wobei in der Anfangsphase die Neckarpiraten schon leichte Vorteile hatten. Die Gastgeber legte mit ihrem kantigen und druckvollen Spiel bis zum 7:7 in der 12. Minute zwar immer wieder vor, wobei dem SCK immer wieder der Ausgleich gelang. Korb wechselte frühzeitig seinen Keeper. Für den glücklosen Mathias Fick kam nun Dennis Pennekamp. Und was der dann an den Tag legte, beeindruckte nicht nur die Korber Bank. Egal von wo, egal wie die Piraten vor seinen Kasten kamen, Pennekamp war immer zur Stelle und entschärfte eine Großchance nach der anderen. Selbst vom Siebenmeterstrich war Korbs Goalie nicht zu überwinden. Aus dieser Spielphase hätten die Remstäler daraus durchaus entscheidendes Kapital schlagen können, doch zu oft wurden die Bälle leichtfertig vertändelt. Bis zur 28. Minute gelangen lediglich die Treffer acht und neun, während die Hausherren es immerhin auf 13 schafften. Benjamin Zimmer und Youngster Nick Fröhlich, der mit den beiden anderen A- Jugendspielern Julius Jäger und Fabian Langenfeld, seinen Einstand im Aktivenbereich gab, waren mit ihren Toren für den 13:11 Halbzeitstand verantwortlich.

Nach dem Seitenwechsel kamen die HSGler wesentlich energischer aus der Kabine, nutzten eine Korber Unterzahl konsequent aus und zogen unaufhaltsam davon. Nach 38 Minuten zeigte die Anzeigetafel ein jetzt schon vorentscheidendes 19:12. Korb hatte in dieser Phase kaum Antworten parat und es roch nach einer deftigen Packung für den SC. Selbst eine frühe Auszeit auf Korber Seite zeigte kaum Wirkung. Die Gastgeber spulten konsequent ihr Spiel ab, während die Gäste diesem Rückstand nur hinterher liefen. Als die HSG Oberer Neckar gegen Ende der Partie etwas die Zügel schleifen ließen, konnten die SCler wenigstens noch etwas Schadensbegrenzung betreiben.

Am Ende hieß es aber verdient 31:25 für die Neckarpiraten. "Uns war bewußt, dass es für uns ganz schwer werden würde. Oberer Neckar wurde seiner Favoritenrolle gerecht und ist bis dato die beste Mannschaft, die ich bis zum jetztigen Zeitpunkt in der neuen Runde gesehen habe. Die Niederlage geht absolut in Ordnung. Es gab einige gute Ansätze in unserem Spiel, aber wir haben auch gesehen, dass wir noch etliche Baustellen in unserem Spiel haben. Daran werden wir arbeiten. Ich hoffe, dass wir nächste Woche zuhause gegen den MTV Stuttgart wieder alle Spieler an Bord haben", so Coach Joe Weil in einem kurzen Statement

SC Korb: Dennis Pennekamp, Mathias Fick; Julius Jäger (1/1), Nick Fröhlich (4/2), Benjamin Zimmer (6), Tobias Zerrer (6), Fabian Langenfeld, Luca Meier (2), Marc Pianca, Sven Gabriel, Dominik Gabriel (1), Acri Aldo (3), Philipp Übelhör (2/2), Tim Leinhos

Die Zeit der Knochenmühlen ist endlich vorbei

Die Bezirksligahandballer des SC Korb starten am Samstag, 23. September, um 20 Uhr bei der HSG Oberer Neckar in die neue Spielrunde. Was den SC dort erwartet, ist nur schwer einzuschätzen. Fakt ist, dass die Gastgeber in der vergangenen Runde nur mäßig in die Saison starteten und zunächst weit hinter den eigenen Erwartungen blieben. Doch je länger die Runde lief, desto stärker wurde die HSG und entwickelte sich zuhause zu einer Macht. Im Jahr 2017 blieben die „Neckarpiraten“ in den eigenen vier Wänden bis jetzt ungeschlagen. Als Ziel setzen sie sich für die anstehende Runde mindestens Platz fünf, spekulieren aber bei optimalem Verlauf sogar auf Platz zwei.

Ganz anders dazu die Zielsetzung des SC Korb. Unter anderem wegen des großen Umbruchs im Männerbereich bleibt man bescheiden. Vorrangiges Ziel ist und bleibt der möglichst frühzeitige Klassenerhalt. Somit ist in der Auftaktpartie zur neuen Saison auf dem Papier die Rolle des Favoriten und des Underdogs geklärt.

Coach Joe Weil weiß, dass die Latte am Neckar hochliegen wird, doch chancenlos sieht er sein Team nicht. Obwohl man handballerisch viele neue Wege eingeschlagen hat und die Korber Recken auch noch viel an sich arbeiten müssen, ist Weil zumindest mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden. „Wir haben eine sehr hohe Trainingsbeteiligung und die Jungs ziehen voll mit. Das stimmt mich optimistisch, auch wenn wir noch jede Menge Arbeit vor uns haben.“

Zudem kamen die SC’ler ohne größere Verletzungen durch die schweißtreibende Zeit. Somit kann Korb zum Rundenbeginn aus dem Vollen schöpfen. Der Kader ist breit aufgestellt und lässt dadurch einige Variationen zu. Wie und mit wem der SC Korb auflaufen wird, ließ der Trainer offen.

In jedem Fall will sich der SC Korb bei seinem Gastspiel bei den Neckarpiraten so teuer wie möglich verkaufen. Sollte es zu einem Sieg reichen, dann wäre das fast schon ein perfekter Start in die neue Saison.

Männer und A-Jugend machen gemeinsame Sache

Männer und A-Jugend machen
gemeinsame Sache

Die erste Männermannschaft und die männliche A-Jugend des SC Korb verbringen die nächsten Wochen gemeinsam in der Halle. Ziel ist zum einen, die Urlaubszeit möglichst sinnvoll zu überbrücken und mit einer vernünftigen Anzahl an Spielern zu trainieren, zum anderen soll diese Zeit genutzt werden, um die A-Jugendlichen von Trainer Adrian Müller an den Aktivenbereich heranzuführen. Das wird auch eine der vorrangigen Aufgaben von Männer- Coach Joe Weil während der anstehenden Runde sein.

Obwohl beide Trainer ihr jeweiliges Training eng miteinander abgestimmt hatten, trainierten zunächst beide Mannschaften für sich alleine. Gründe dafür waren, dass die Männer für ihr angestrebtes Spielsystem einiges aufzuarbeiten hatten, während die A-Jugend sich in ihren drei Einheiten pro Woche mit Feinschliff in Abwehr und Angriff beschäftigte.

Männer-Trainer Joe Weil ist mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung zufrieden. Ein Großteil der Akteure hat eine nahezu hundertprozentige Trainingsbeteiligung. Außer auf die Verbesserung der körperlichen Voraussetzungen konzentrierte sich Trainer und Spieler vor allem auf ein neues Abwehrsystem, das zum derzeitigen Zeitpunkt schon ordentlich greift. Ebenso wurden diverse Spielhandlungen in Angriff genommen.

„Die Mannschaft macht große Fortschritte. Damit können wir wirklich zufrieden sein. Wir müssen aber weiter dranbleiben und Gas geben. Es gibt für uns noch viel aufzuarbeiten.“ So ein kurzes Zwischenfazit vom Männercoach.

Müller und Weil sehen es als großen Vorteil an, zwei spielfähige Teams in der Halle zu haben. So können sich beide Mannschaften im Spiel gegeneinander messen. Ob die Württembergliga A-Jugend oder die Bezirksliga-Kämpen bei diesen Auseinandersetzungen die Nase meistens vorne haben, wollten die beiden Übungsleiter nicht verraten.

Gut Ding will Weil haben - Joe Weil

Gut Ding will Weil haben

Im Pass steht der Vorname Jürgen, alle Welt indes kennt ihn als Joe. Und in der kommenden Bezirksliga-Saison wird das interessierte Publikum Joe Weil auch als Trainer der ersten Männermannschaft kennenlernen.

Eine einfache Saison wird es nicht werden. Nach einigen Abgängen zeigt sich das Team mit einem neuen Gesicht. „Machen wir uns nichts vor“, umschreibt Joe Weil die sportlichen Ambitionen, „es geht darum, möglichst schnell den Klassenerhalt zu schaffen. Alles andere ist dann ein Zuckerle.“

16 bis 17 Spieler umfasst der Kader, mit dem Weil Anfang Juli die Vorbereitung aufgenommen hat. Alles Korber, alle aus der bisherigen ersten und zweiten Mannschaft. Dazugesellen werden sich im Lauf der Runde je nach jeweiliger Situation auch Talente aus der A-Jugend.

Grund genug für Joe Weil, schon jetzt die Zusammenarbeit mit A-Jugend-Trainer Adrian Müller zu suchen. Aktive wie Nachwuchsmannschaft sollen „das gleiche Spielkonzept“ beherzigen. Zu sehr in die Karten blicken lässt sich der B-Schein-Inhaber (seit 1999) dabei noch nicht. „Unsere größte Chance sehe ich darin, ein möglichst hohes Tempo zu gehen.“ Die Abwehr-Formation lässt Weil noch offen, „da will ich mir im Training ansehen, was sich anbietet und das dann gemeinsam mit der Mannschaft erarbeiten“.

Klar jedenfalls ist, dass die zukünftige Korber Spielweise stark auch von den körperlichen Voraussetzungen abhängt. Schon vier Wochen vor dem Vorbereitungsbeginn in der Halle haben die Spieler individuell das Lauftraining aufgenommen. Und von den bis Rundenbeginn vier wöchentlichen Trainingseinheiten finden derzeit zwei unter freiem Himmel im Kraft-Ausdauer-Bereich statt. Der Preis fürs Ziel, „60 Minuten Vollgas zu gehen“.

„Die Spieler müssen mitmachen wollen“, beschreibt der 49-jährige Weil die Voraussetzung für seine Handball-Philosophie. Sie müssen die Bereitschaft, sich körperlich in die Riemen zu legen, ebenso mitbringen wie die Überzeugung, auf dem richtigen spielerischen Weg zu agieren. Was für Joe Weil zum einen bedeutet, immer wieder das Gespräch mit den Spielern zu suchen und zum anderen den Spaßfaktor der Mannschaftssportart Handball zu betonen. Nicht nur bei einem Kasten isotonischer Getränke im Anschluss an die schweißtreibende Trainingseinheit.