Presse Frauen Bezirksliga 2018/2019

08.12.2018 SC Korb – Hbi Weilimdorf/Feuerbach 23:22 (11:11)

Korberinnen erarbeiteten sich ihr Glück

(vh) Da kannst du jetzt Phrasen-Schweinereien aller Art bemühen: Dusel gehabt; mit dem Massel der Tüchtigen unterwegs; auf der Welle des Spitzenreiters geritten. Sei’s drum. Das Gück, das der SC Korb beim Heimsieg gegen die Hbi Weilimdorf/Feuerbach hatte, haben sich Spielerinnen und Trainerinnen redlich erarbeitet.

Ja – die Korberinnen brachten nicht die volle und nicht ihre beste Leistung auf die Platte. Und nochmal ja – die Gäste stellten eine der spielstärksten Mannschaften, mit denen es der SC in der nun mehr abgeschlossenen Vorrunde zu tun hatte.

Vor allem zu Beginn der Partie ließen sich die Bienen von dieser Spielstärke des öfteren überrumpeln. In der Abwehr mangelte es an Verbundenheit und auch im Eins-gegen-Eins blieben die Korberinnen immer mal wieder zweite Siegerinnen.
Was hinten nicht klappte, wurde auch vorne nicht besser. Wohl waren spielerische Ansätze und Mittel lobenswert zu erkennen, allein der Beutel mit der Chancenauswertung war fast so leer wie Nikolaus‘ Gabensack am 7. Dezember.

Dass der SC Korb trotz mehrfachen Rückstands zur Pause zum 11:11 ausgeglichen hatte, war zum einen Annika Kögel zu verdanken, die im Angriff Druck und drei wichtige Tore machte. Und dann war da zum anderen noch Torhüterin Nina Meier, die unter anderem einige Freie der Hbi weg-krakte.

Für die gesamte Mannschaft galt indes schon in den ersten 30 Minuten, erst recht aber in der zweiten Hälfte, dass sie sich von den eigenen Fehlern und Missgeschicken nicht unterkriegen ließ. Stellvertretend für die Unermüdlichkeit sei Anna Schwender genannt, die es denn auch auf sechs wichtige Treffer brachte.

Beeindruckt haben die Spielerinnen auch mit ihrer Bereitschaft, 60 Minuten da hin zu gehen, wo an diesem Abend der Schmerz hauste. Die Hbi-Spielerinnen langten ordentlich hin, Jessica Cyklarz zum Beispiel dürfte noch ein paar Tage ein garstig Lied davon singen können.

Sei’s drum. Noch in der 56. Minute lagen die Gelb-Blauen zurück (21:22). Um in den restlichen Minuten den längeren Atem, den stärkeren Willen und auch die erfolgreicheren handballerischen Mittel zu beweisen. Jessica Cyklarz glich aus und Sarah Meier demonstrierte Nervenstärke, als sie einen Strafwurf zum 23:22 verwertete.

Am kommenden Sonntag, 16. Dezember, beginnt für den SC Korb die Rückrunde. Mit einem weiteren Spitzenspiel. Um 17 Uhr geht’s in der Ballspielhalle gegen die Stuttgarter Kickers – eine Begegnung, die schon zu Bezirksklasse-Zeiten für ordentlich Prickel sorgte.

SC Korb: Ina Reinhardt, Nina Meier; Verena Wollensak, Christina Silcher, Anna Schwender (6), Sarah Meier (5/5), Jessica Krug (1), Helen Diener, Annika Kögel (3), Marina Tonne (1), Ann-Kathrin Heil (3), Jacqueline Hellerich, Jessica Cyklarz (4).
Auf der Bank: Britta Küchler, Nina Franck, Heike Kranacher.

Hbi Weilimdorf/Feuerbach: Malin Raith, Daniela Karge; Kaja König, Jana Klein (3), Sophia Sikler (4), Sina Engelhardt (4), Tabea Schmidt (5), Jenny Klein (3), Valentina Beutel, Mirjana Andric, Simone Müller (3/2).
Auf der Bank: Volker Wesseloh.

Bilder Veit Hoffmann

17.11.2018 SC Korb – SV Hohenacker-Neustadt 2 33:24 (17:8)

25. Sieg und 26. Spiel ohne Niederlage

(vh) Noch’n Derby. Noch’n Sieg. Und für alle hemmungslosen Statistiker unter uns: Das 33:24 gegen die SV Hohenacker-Neustadt 2 war seit Beginn der letztjährigen Bezirksklasse der 25. Korber Sieg im 26. Spiel. Dazu kommt ein Unentschieden. Unterm Strich stehen somit zweimal 13 Partien ohne Niederlage.

Dass die Korber Frauen den Einstieg in ein Punktspiel eher schwer finden, bestätigte sich auch in dieser Begegnung. Die Abwehr stand wohl zahlenmäßig komplett, allein an den berühmten Nahtstellen fehlte es an belastbarer Verbindung.

Im Angriff blieben vier der ersten sechs SC-Tore an Jessica Cyklarz hängen, der in rund 15 Minuten lang so ein wenig die Rolle der Alleinunterhalterin zu kam. 6:6 stand’s bis dahin, vom Tabellenunterschied – es spielte der Spitzenreiter gegen den Vorletzten – war nicht gar so viel zu sehen.

Danach allerdings stand die Abwehr geschlossen und dort wo sich das Gegentor befindet, wurden das Spiel druckvoller und die Abschlüsse erfolgreicher. Außer Jessi Cyklarz waren es auch Jessica Krug, Jacqueline Hellerich und Anna Schwender, die die Abwehr der Gäste immer wieder aufmischten wie der Knethaken den Gudsles-Teig. Um noch einmal eine Zahl sprechen zu lassen: Bis zur Pause hatten die Korberinnen neun Tore Vorsprung gebacken.

An dem gab’s für die Sportvereinigung auch in der zweiten Hälfte nichts zu rütteln. Weil indes die SC-Spielerinnen, von denen alle zum Einsatz kamen, ein gut-nachbarschaftliches Einsehen hatte und die Sache etwas ruhiger angingen, blieb es bei diesen neun Toren letztlich auch im Endergebnis.

Jetzt ist erst mal Pause. Am Samstag, 8. Dezember, steht dann um 18 Uhr bereits das letzte Vorrundenspiel an. In der Ballspielhalle geht’s in den Vergleich mit der Hbi Weilimdorf-Feuerbach. Eine Mannschaft aus der vorderen Tabellenregion.

SC Korb: Ina Reinhardt, Nina Meier; Verena Wollensak, Christina Silcher, Anna Schwender (5), Sarah Meier (3/3), Jessica Krug (7), Arzu Kulpinari, Annika Kögel (3), Marina Tonne (2), Ann-Kathrin Heil (3), Jacqueline Hellerich (4), Sina Raml, Jessica Cyklarz (6).
Auf der Bank: Britta Küchler, Gaby Hammer, Heike Kranacher.

SV Hohenacker-Neustadt: Lisa-Marie Schulze, Henni Jung (3), Saskia Kadel (1), Sarah Weinschenk (1), Laura Mößner (1), Rabea Müller (6/1), Leonie Pichler (2/1), Svenja Weinschenk (5/1), Svenja Maier, Isabelle Just (1), Malin Eberle (1), Jessica Ebert (2), Kathrin Ruppert (1), Julia Simmler.
Auf der Bank: Frank Franke.

Bilder Veit Hoffmann

10.11.2018 SF Schwaikheim 2 – SC Korb 24:29 (10:15)

Aber so was von Mannschaft

(vh) Wenn Du an einem Spieltag pünktlich beim Anpfiff hundert Prozent der Leistung abrufst, die Du an diesem Tag aufbringen kannst, ist das schon mal gut. Wenn es Dir Deine Mitspielerinnen gleich tun, ist das prima. Und wenn es Euch allen gelingt, diese Leistungen zu verknüpfen, dann ist das Mannschaftssport vom Feinsten. Gegen den auch ein Titelaspirant aus und in Schwaikheim nichts ausrichten kann.

Der verlustpunktfreie Tabellenführer gegen den mit einem Minus-Zähler auch nicht gerade bemakelten Tabellenzweiten: Da ist Spannung, Unterhaltung und auch Niveau angesagt. Ansprüchen, denen beide Mannschaften gerecht wurden.  

Vor allem für die SF Schwaikheim galt dies – in den ersten 15 Minuten. Die Spielphase, in der sich der Korber Anhang gelegentlich eher in einem Aufwachraum als in einer Sporthalle wähnt. Ums mal leicht übertrieben zu formulieren.

Im Angriff stocherten die Korberinnen in dieser Zeit so ein bisschen im Nebel. Daraus resultierende Ballverluste luden die Gastgeberinnen auf die Gegenfahrbahn. In der Abwehr war nicht alles Abstimmung, was noch des Glanzes bedurfte. Und so sah sich der SC nach dem ersten Viertelstündchen einem Vier-Tore-Rückstand konfrontiert: 4:8.

Für die verbleibenden 15 der ersten und die gesamten 30 Minuten der zweiten Hälfte hatten sich alle Bienen den Schlaf dann komplett aus den Augen gerieben. Die Weckrufe, auch von der Trainer-Bank, erreichten zunächst mal die Abwehr. Was die Korberinnen da an diesem Tag zeigten, hätte auch höherklassigen Ansprüchen genügt.

Die 6:0-Formation des SCK war gewappnet gegen alles, was die Schwaikheimerinnen anzubieten hatten: Spiel über den Kreis, Auflösen an den Kreis, Chancensuche im Eins-gegen-Eins. Allein der ehemaligen SC-Linksaußen Anja Itterheim gelang es übers Spiel gesehen, gelegentlich Löcher ins dicke Korber Brett zu bohren.

Auf dem Fundament Verteidigung baute der SC Korb folgerichtig ein prächtig anzusehendes Angriffsspiel-Gebäude auf. Einlaufen von Außen, Kreuzen im Rückraum, Druck auf Lücken und Gegenspielerinnen – wohl wehrten sich die Schwaikheimerinnen nach Kräften in einer 3:2:1-Abwehr, allerdings nur mit bedingtem Erfolg. Aus dem 4:8 spielte sich der SCK zum 15:10 Pausenstand. Was ein aufrichtiges „Aber-Hallo“ verdient.

Ein Vorsprung, an dem die Mannschaft nach dem Wechsel in Richtung Ausbau schraubte. Mit bis zu acht Treffern hielten die Gäste die Hausherren-Frauen auf Abstand. Überzahl, siebte Feldspielerin, mehr Tempo im Angriff – was immer sich die Schwaikheimerinnen einfallen ließen, verfing nicht so richtig. Auf mehr als fünf Tore kamen die Sportfreundinnen nicht ran. So was führt dann zu einem deutlichen Spiel mit deutlichem Ergebnis. Das je nach Sichtweise als erfreulich bejubelt oder unerfreulich beklagt werden darf.

Die Korber Mannschaft beeindruckte mit einer überragenden Mannschaftsleistung. Weswegen an dieser Stelle und für dieses Spiel auf eine Einzelkritik verzichtet werden soll. Wenn Du wissen willst, wer richtig gut war, schaust Dir einfach die Aufstellung und die Trainerinnen-Bank an. Die Korber natürlich.

Ihren nächsten Auftritt hat die SC-Wundertüte am Samstag, 17. November. Um 19 Uhr geht’s wieder gegen eine Zweite. Gegen die der SV Hohenacker-Neustadt. Zuschauer sind willkommen. Auch viele.

SF Schwaikheim 2: Ann-Katrin Beck, Celeste Siegle; Maike Burkhardt, Anja Itterheim (6), Lara Demand, Nathalie Lenz (2), Sarah Baier, Yvonne Beck (2), Leonie Haag (3), Lara Gerstberger (3), Leonie Förster (1), Ina Ortwein (6/4), Jessy Lea Hessler (1).
Auf der Bank: Ivan Toldo, Lisa Gebhardt, Florine Heßberg, Cora Schmid.

SC Korb: Ina Reinhardt, Nina Meier; Verena Wollensak, Christina Silcher, Anna Schwender (4), Sarah Meier (4/4), Jessica Krug (4), Annika Kögel, Marina Tonne (4), Ann-Kathrin Heil (3), Jacqueline Hellerich (4), Jessica Cyklarz (6).
Auf der Bank: Britta Küchler, Nina Franck, Gaby Hammer, Heike Kranacher.

Bilder Veit Hoffmann

07.11.2018 SC Korb – HSK Urbach/Plüderhausen 28:13 (12:5)

Sieg mit ein bisschen Murks

(vh) „Schreib mal nicht so viel“, haben sie dem Bericht-Erfinder anempfohlen. Wohlan: So übt er sich in kurz.

Mittwoch, 20 Uhr, ist ein prima Tag fürs Training. Als punkte-bekränzter Spieltag hat er weniger Schmackes. Zumindest für die Frauen des SC Korb. Weswegen sich der Erkenntnisgewinn der Manöver-Beobachter aus Schwaikheim in überschaubaren Grenzen gehalten haben dürfte.

In diesem Spielfall sprechen die in Zahlen gefassten Momentaufnahmen für sich. Nach acht Minuten stand’s 1:1, nach 15 Rundreisen des Sekundenzeigers 5:2. In Worten: Ins Korber Spiel hatte sich, vor allem bei Abspielen und Torwürfen, ein wenig der Murks eingeschlichen.

Nach 20 Minuten zifferte die Anzeigentafel ein 10:4 – Indiz für etwas mehr Konzentration und Umsicht. Zur Pause war’s ein 12:5. Mitte der zweiten Hälfte leuchtete erstmals ein Zehn-Tore-Vorsprung vom Elektronik-Teil, beim 21:10 in der 50. Minute gab es den Geist auf.

Das Fazit der Kurz-Betrachtung: Die Korberinnen haben das Spiel etwas schlabbrig aufgenommen, rissen sich dann, angeführt von Jessica Cyklarz, etwas am Riemen, setzten über die 60 Minuten gesehen keine Glanzlichter und gewannen schließlich doch standesgemäß gegen die Handballsportkooperation aus Urbach und Plüderhausen. Bei einem Vorbereitungsturnier war’s noch andersrum ausgegangen.

Allerdings wird am kommenden Samstag, 10. November, die Mittwochs-Leistung nicht ausreichen, wenn es in der Schwaikheimer Fritz-Ulrich-Halle im Spitzenspiel gegen die Sportfreunde um den ersten Platz und damit die Wurst geht. Von Korb aus und mit dem Kraftfahrzeug ist das eine Paar-Minuten-Reise. Und Unterstützung tut der Mannschaft immer gut.

SC Korb: Ina Reinhardt, Nina Meier; Verena Wollensak (2), Christina Silcher (1), Anna Schwender (5), Sarah Meier, Jessica Krug (3), Annika Kögel (1), Marina Tonne (4/3), Ann-Kathrin Heil (1), Jacqueline Hellerich (3), Sina Raml (1), Jessica Cyklarz (7).
Auf der Bank: Britta Küchler, Nina Franck, Heike Kranacher.

HSK Urbach/Plüderhausen: Leoni Jaßniger, Sierra Schechterle, Lena Utsch (3), Melanie Mischke (1), Josipa Antunovic, Julia Hauck, Michaela Maurer (2), Tatjana Härer (3), Nicola Reinisch (3), Lisa Sigle, Amelie Ziesel, Tina Gross (1).
Auf der Bank: Luis Rodrigues, Udo Dolch.

04.11.2018 SG Schorndorf 2 – SC Korb 19:40 (8:15)

Kleines Feuerwerk mit 40 Lichtern

(vh) So ein kleines Feuerwerk in der Schorndorfer Grauhalde gezündet haben sie schon, die Korber Frauen. Genau 40 Lichter haben sie angesteckt und gleichzeitig weniger als deren 20 seitens der Schorndorferinnen zugelassen. Ein ungeschriebenes Kabinen-Gesetz besagt, dass in solch leuchtenden Fällen jemand etwas zu servieren hat.

Wenn der Tabellenzweite beim Tabellenletzten seine Aufwartung macht, ist die Favoritenrolle schon mal vergeben. Davon, dass sich diese Rollenbesetzung nicht zwangsläufig im Endergebnis widerspiegeln muss, wissen selbst die stolzen Bayern aktuell ein traurig Lied zu singen. Obacht ist angesagt, wenn’s gegen Freiburg geht. Oder eben gegen Schorndorf Zwei.

Indes: Die Korber Spielerinnen und vorausgehend das Trainerinnen-Team nehmen jeden Gegner ernst. Weil das schon mal der sportliche Respekt gebietet. Dazuhin macht’s ihnen mehr Spaß, die vorhandene Leistung auch abzurufen, statt solch eine Partie in Gleichgültigkeit runter zu leiern.

Alsdenn machten die Korberinnen von Anfang an ernst. Mit Anna Schwender am Kreis, wo sie die gesundheitlich angeschlagene Melanie Cyklarz vertrat. Kein Notnagel – Anna spielte dort, weil sie es kann. Sie kann es übrigens auch auf vielen anderen Positionen. Ihre Spielbilanz in zwei Worten: neun Tore.

Auch sämtliche ihrer Mitspielerinnen hängten sich rein in die Begegnung. Sie machten ordentlich Druck, zwangen die Gastgeberinnen zu Fehlern und ließen hinten wenig zu. Gestützt auch auf Torhüterin Ina Reinhardt, die 60 Minuten lang bewies, dass die Korber besitzen, was eine ambitionierte Mannschaft braucht: Mit ihr und Nina Meier zwei gute Frauen im Kasten.

Die Gastgeberinnen wehrten sich zunächst nach Kräften. Und dies – es gibt auch andere Erfahrungen – mit fairen Mitteln. Mit Freude am Handballspiel und mit sympathischem Enthusiasmus. Zwei rote Karten hören sich schlimm an, waren aber halb so wild. Anja Frank erwischte es nach drei Zeitstrafen und Torhüterin Julia Häberlin, als sie ihren Kasten verließ und auf dem Weg zum Ball Körperkontakt mit der gegenstößigen Annika Kögel aufnahm. Ohne böse Folgen, aber das Regelwerk verlangt dafür die Disqualifikation.

Etwa zur 40. Minute war’s, als die Schorndorferinnen immer mehr auf Reserve fuhren. Korbs Bienen ihrerseits blieben dran. Die Trainerinnen ließen alle Spielerinnen zum Einsatz kommen. Verena Wollensak zum Beispiel nutzte das gleich mal zu drei Toren und die Erfahrenste im Bunde, Christina Silcher, ließ es ebenfalls klingeln – auf der von ihr eher selten bespielten linken Außenposition.

Groß ausruhen auf diesem weiteren Erfolg können sich die Korber Frauen nicht. Bereits am kommenden Mittwoch, 7. November, steht die nächste Partie an. Von 20 Uhr an geht’s in der heimischen Ballspielhalle gegen die HSK Urbach/Plüderhausen. Und grad mal drei Tage weiter steigt das Spitzenspiel: Am Samstag, 10. November, um 19.30 Uhr in der Fritz-Ulrich-Halle zu Schwaikheim gegen die zweite Mannschaft der Sportfreunde, die verlustpunktfrei an der Tabellenspitze steht.

SG Schorndorf 2: Melissa Kugler, Julia Häberlin; Selina Keppler (3), Trine Seeger (2), Celine Welther (1), Jana Gußmann (2), Anja Frank (3), Magdalena Kubica, Mileen Wehrle, Julia Schuppert (6/2), Jasmin Dolch (1), Sabrina Grau, Janina Hinderer (1), Tina Hammel.
Auf der Bank: Cathrin Teichter-Heller, Sonja Hofmann.

SC Korb: Ina Reinhardt, Nina Meier; Verena Wollensak (3), Christina Silcher (1), Anna Schwender (9), Sarah Meier (6/5), Jessica Krug (4), Helen Diener, Annika Kögel (5), Ann-Kathrin Heil (3), Jacqueline Hellerich (2), Jessica Cyklarz (7).
Auf der Bank: Britta Küchler, Nina Franck, Gaby Hammer, Heike Kranacher.

Bilder Veit Hoffmann

27.10.2018 MTV Stuttgart – SC Korb 19:19 (10:11)

Ein Erfolg, dieser Punktgewinn

(vh) Sagen wir mal so: Wenn Du so viele Möglichkeiten ins Leere geigst, verlierst du das Spiel in der Regel. So gesehen – und weil’s das Resultat kämpferischer Unverdrossenheit darstellt – darf das Unentschieden der Korber Frauen in der verborgen gelegenen Botnanger Ballspielhalle durchaus unter „E“ wie Erfolg abgeheftet werden.

Die Frauen-Bezirksliga ist auch im Mittelfeld gut besetzt. Mal kurz vorbeigehen, artig grüßen und mit zwei Punkten weiter ziehen, ist nicht. Wer was mitnehmen will, muss ordentlich schrubben dafür. Vor allem, wenn chancen-verwertend nicht alles glänzt, was auf dem Harzflecken-freien Hallenboden geboten wird.

Es war eine über die gesamte Spielzeit enge Begegnung der Korberinnen mit den Frauen der Männerturnvereinigung. Zweieinhalb Minuten vor der Pause lagen die Bienen mal mit drei Toren im Vorderwasser (10:7), in der 43. hatten die Gastgeberinnen zwei Nasen vorne (15:13). Mehr Abstand gab’s für beide Seiten nicht und somit spannende Unterhaltung fürs stimmungsvoll mitgehende, vorherrschend Stuttgarter Publikum.

Applauswürdiges boten indes auch die SC-Aktivistinnen ihrem fünfköpfigen Anhang. Zum Beispiel durch die Gegenstöße vor allem zu Beginn der Partie. Mit denen hielt sich die Mannschaft im Rennen. Aus dem durchaus ordentlich anzuschauenden Spiel heraus dagegen taten sich die Korberinnen spielzeitfüllend schwer mit dem erfolgreichen Abschluss. Die Zahl der Bälle, die am Stuttgarter Tor vorbei, vornehmlich aber drüber fluppten, ging schon ins Überdurchschnittliche.

Und weil die Gastgeberinnen es – gerne in Eins-gegen-Eins-Situationen – immer wieder verstanden, Löcher in die SC-Abwehr zu stanzen, war’s die besagte knappe Partie. Eine, die phrasendreschend auch im Konjunktiv bewertet werden mag: Sie hätte auch so oder so rum ausgehen können.

Verdient hat sich die Mannschaft von Britta Küchler und Nina Franck das Unentschieden allemal. Außer der langzeit-verhinderten Linkshänderin Marina Tonne musste auch die grippekranke Kreisläuferin Melanie Cyklarz vertreten werden. Was zu einem handballerischen Bäumchen-wechsle-dich-Spiel des SCK führte. Fast jede Spielerin wurde auf fast jeder Position gebraucht und eingesetzt. Jessica Cyklarz zum Beispiel am Kreis oder Anna Schwender auf Rechtsaußen.

Zu rühmen aus Korber Sicht ist dabei die Tatsache, dass sich quer durch den Kader keine Spielerin durch Misserfolgserlebnisse verdrießen ließ. Von An- bis Abpfiff gab das Team gemeinschaftlich Gas. Annika Kögel grapschte sich in der Abwehr des öfteren Stuttgarter Angriffsbälle und leitete damit Konter der ihren ein. Gerade in Momenten, in denen die den Gelb-Blauen gut taten. Jessica Krug ließ sich durch einen Schlag ins Gesicht nur vorübergehend einbremsen und trug – nicht nur – durch entscheidende Treffer ebenso wie Ann-Kathrin Heil zum Punktgewinn bei.

Nach saisonübergreifend 21 siegreichen Spielen haben die Korberinnen jetzt den ersten Punkt abgegeben. Was Sandkasten-philosophisch betrachtet ja auch Sinn und Zweck einer Serie ist. Jede Serie ist endlich, sonst wär’s eine Gerade. Und nur wer eine Serie beendet, kann eine neue starten. Die Möglichkeit dazu bietet sich bereits am kommenden Sonntag, 4. November, um 16 Uhr, in der Grauhalden-Sporthalle gegen die SG Schorndorf 2.

MTV Stuttgart: Laura Leibold, Anne Sophie Heyder; Anna Lange, Shelly Dogra, Larissa Straub (1), Eva Bendler (3), Anne Leuteritz (4/3), Carina Schneider (2), Hanna Laible (3), Vivien Wawra (2), Frederike Thron, Nathalie Seifried (2), Ronja Brehm (2), Anja Engelking.
Auf der Bank: Kurt Hinderer.

SC Korb: Ina Reinhardt, Nina Meier; Verena Wollensak, Christina Silcher, Anna Schwender (2), Sarah Meier, Jessica Krug (6), Helen Diener, Annika Kögel (3), Ann-Kathrin Heil (3), Jacqueline Hellerich (1), Sina Raml, Jessica Cyklarz (4).
Auf der Bank: Britta Küchler, Nina Franck.

Bilder Veit Hoffmann

20.10.2018 SC Korb – SV Fellbach 24:19 (10:9)

Leicht war’s nicht, aber Korb siegte

(vh) Also: Ein leichter Gang war’s nicht. Mit einer unangenehmen Abwehr und einem nimmermüden Angriff machten die Fellbacherinnen den Korberinnen das Siegen nicht gerade einfach. Verhindern indes konnten sie es auch nicht.

Zugegeben, die Korber Frauen haben schon glanzvollere Tänzchen aufs Hallen-Parkett gelegt. Vor einem zahlenstarken Jubiläums-Publikum ließen es die Spielerinnen zu Beginn der Partie leicht verschnarcht angehen. Nichts Neues – die Korber Bienen brauchen gelegentlich ein paar Flugminuten, ehe sie auch stechen.

Vor allem in der Abwehr bedurfte es einiger Fellbacher Gegentore, ehe das vom Trainer-Team verordnete Hallo-Wach seine Wirkung zeitigte. Im Angriff taten sich den Gastgeberinnen des Öfteren Holperer auf. Mit der 3:2:1-Abwehr, die es zu überwinden galt, kam die Korber Spiel- und Wurfabteilung zunächst eher wenig zurecht.

Das Fazit aus Leistung hinten und Qualität vorne: Eine Halbzeit-Führung mit gerade mal einem Törchen überm Durst. Womit noch nichts besprochen war.

Praktischerweise allerdings gliedert sich solch ein Handball-Spiel in zwei Hälften. Und Halbzeit zwo ist Korber Recht, sozusagen. Wenn andere schon mal ein paar Messstriche abschlaffen, schalten die Blaugelben die notwendigen Gänge hoch. Hinten standsicherer, vorne überzeugender. Jacqueline Hellerich nahm auf der Mittelposition das Heft in die Hand, Ann-Kathrin Heil verwertete die Strafwürfe und im Tor stützte Nina Meier die Ihren. Unterm Strich stand dann der Heimsieg.

Der berichterstattenden Vollständigkeit halber drei Anmerkungen: Jürgen Krause, hochgeschätzter und gern gesehener Ex-Trainer der Korber, hatte Fellbach in den ersten 30 Minuten sogar besser gesehen. Auf Fellbacher Seite beeindruckte mit Julia Zerweck die Tochter der Korber Legenden Gaby und Thomas. Und schließlich haderte die SV-Bank mit dem Schiedsrichter. Ohne dessen unberechtigte Zeitstrafen, so die Männer von der Bank, hätte ihre Mannschaft das Spiel gewonnen. Eine zweite Meinung dazu ist allerdings durchaus berechtigt.

Mehr zu sehen von den Korber Frauen gibt’s am kommenden Samstag, 27. Oktober. Um 20 Uhr beginnt in der Botnanger Sporthalle West der Leistungsvergleich mit dem MTV Stuttgart. Ein Spiel aus dem Schächtelchen mit der Aufschrift „harzfrei“.

SC Korb: Ina Reinhardt, Nina Meier; Verena Wollensak, Christina Silcher (1), Anna Schwender (5/1), Sarah Meier (1/1), Jessica Krug (2), Helen Diener, Annika Kögel, Ann-Kathrin Heil (8/6), Jacqueline Hellerich (3), Melanie Cyklarz (2), Sina Raml, Jessica Cyklarz (2).
Auf der Bank: Britta Küchler, Nina Franck, Marina Tonne, Heike Kranacher.

SV Fellbach: Janine Peters, Sara Illi (2), Julia Berger (2), Helena Sophie Merkle (2), Sarah Ochsner, Maren Wetzel (2), Nadine Berger, Shefkije Kuqe, Friederike Zaiß, Jasmin Gleinser, Sofie Wolfbeiß, Julia Zerweck (9/6), Jehona Kuqi (2), Maren Thumm. Auf der Bank: Julian Bach, Sven Nowak.

Bilder Veit Hoffmann

03.10.2018 HSV Stammheim/Zuffenhausen – SC Korb 19:23 (8:11)

Harte Sache

(vh) Und siehe da: Die Korber Frauen können es auch gegen giftige Gegnerinnen. Gewinnen nämlich. Wobei es schon eines harten Stücks geschlossener Mannschaftsarbeit bedurfte, um den Sieg bei der HSV Stammheim/Zuffenhausen einzutüten.

Der SC Korb ließ es durchaus munterer angehen, als das noch in den vorhergegangenen Begegnungen der Fall gewesen war. Was indes nicht so ganz der Vergangenheit angehören wollte, waren technische Fehler im Spiel nach vorne und der eine oder andere verunglückte Wurf aufs Tor, das gegnerische.

Fast zwangsläufig resultierten daraus immer wieder Gegenstöße der HSV, die die Wiesel im Team zu den Toren nutzten, dank derer sie an den Gästen dran blieben. Aus dem Spiel heraus waren sie weniger erfolgreich – die Korber Abwehr einschließlich Torhüterin Nina Meier wies den Gastgeberinnen des öfteren ihre Grenzen auf. Mit drei Toren Luft gingen die Korberinnen in die Pause, wohlwissend, dass das zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts hieß.

Was sich bereits gegen Ende der ersten Spielhälfte abgezeichnet hatte, wurde dann zu Beginn der zweiten 30 Minuten deutlich bis überdeutlich. Die HSV-Spielerinnen waren drauf eingestellt oder eingestellt worden, den Vergleich mit dem SC Korb im Zweifelsfall nicht nur mit spielerischen Mitteln für sich zu entscheiden, sondern auch durch Härte. Und zwar mit Härte, die ein paar Messstriche über dem Erlaubten lag. Die Quittung: neun Zeitstrafen und zehn Strafwürfe gegen die HSV. Bei drei Zeitstrafen inklusive einer diskutablen roten Karte gegen Christina Silcher und drei Siebenmetern gegen den SC, von denen Nina Meier zwei verputzte.

Den Strafen zum Trotz hatte das HSV-Team zunächst durchaus Erfolg mit seinem eher übergriffigen Spiel-Stil. Und kam mehrfach zum Ausgleich. Dann indes wehrten sich die Korberinnen. Es sei betont: mit spielerischen Mitteln, basierend auf einer Abwehr, die demonstrierte, dass hart auch fair geht. Und wer auf HSV-Seite zum Abschluss des Feiertags eine Siegesfeier eingeplant hatte, musste für den Rest des Abends umdisponieren.

Die ausgeglichenere Mannschaftsleistung und der bessere Handball waren es, mit denen die Korberinnen sich den Sieg verdienten. Angetrieben und geleitet in Abwehr wie Angriff von einer unermüdlichen, gerade von Verletzungen zurückgekehrten Jessica Cyklarz. Anna Schwender und Jacqueline Hellerich ließen sich durch nichts verdrießen, schufteten hinten auf beeindruckende Art und Weise und erzielten vorne wichtige Tore als es eng wurde.

Kurzum: Der Sieg saß und die Serie hielt. Den nächsten Auftritt haben die Korber Bienen dann vor heimischem Publikum. Am Samstag, 20. Oktober, um 18 Uhr, bitten sie in der Ballspielhalle den SV Fellbach zum Tanz.

HSV Stammheim/Zuffenhausen: Tamara Leanza (1), Vanessa Leanza (2), Dominika Klindera, Michaela Stratinszky (2), Lisa Hurst (4), Bettina Bek (1/1), Saskia Olrogge, Melina Haar (3), Franziska Rogall, Alexandra Kuchelmeister (3), Jessica Baumann, Melania Stratinszky (3), Carmen Gneithing, Sarah Hildmann.
Auf der Bank: Karsten Braun, Franco Leanza, Sabine Leanza.

SC Korb: Ina Reinhardt, Nina Meier; Verena Wollensak, Christina Silcher (1), Anna Schwender (4), Sarah Meier (7/7), Jessica Krug, Ann-Kathrin Heil (2/1), Jacqueline Hellerich (3), Melanie Cyklarz (3), Sina Raml, Jessica Cyklarz (3).
Auf der Bank: Britta Küchler, Nina Franck, Heike Kranacher.

Bilder Veit Hoffmann

16.09.2018 SV Stuttgarter Kickers – SC Korb 22:25 (11:13)

Und weiter geht die Serie

(vh) Mit liebgewonnenen Gewohnheiten, so sie denn keine schädlichen Nebenwirkungen transportieren, muss niemand brechen. Und also haben die Frauen des SC Korb in der Bezirksliga weiter gemacht, wie sie in der Bezirksklasse aufgehört hatten: mit einem Sieg. Und das beim Mit-Aufsteiger Stuttgarter Kickers, der auch in der neuen Spielzeit zur härteren Konkurrenz zählen dürfte.

Auch schon fast traditionell lassen die Korber Frauen ihre Spiele ein bisschen uihjuijuiuih angehen. Die Abwehr befand sich in den ersten Minuten noch in der Findungsphase und im Angriff flatterten die Bälle – der Sonderbeauftragte für Bodenschutz und absolutes Harzverbot ließ grüßen – überall hin, nur nicht von Korber Hand zu Korber Hand.

Die Gastgeberinnen ihrerseits legten los als sei die Partie nur auf 15 Minuten angesetzt. Aus den technischen Fehlern des SC im Angriff resultierten Gegenstöße und aus den Gegenstößen Tore. In der Korber Abwehr suchten und fanden sie Lücken. Und in der eigenen Abwehr ließen die Kickers wenig Bereitschaft erkennen, mit den Gästen neue Freundschaften zu schließen.

Spätestens nach zehn Minuten indes zuckte ein doppelter Erinnerungs-Flash durchs Korber Kollektiv. Die Spielerinnen entsannen sich zum einen, dass ihnen harzfreier Erfolg durchaus geläufig ist und zum anderen, dass sie in der Vorbereitung ja hart an Verbesserung und Verfestigung der Abwehr gearbeitet hatten. Und alsbald war es der zeitweise Vier-Tore-Vorsprung der Kickers, der der Vergangenheit angehörte.

Mit Vorsprung ging’s in die Pause. Mit Vorsprung immer spielten die Korberinnen die zweite Hälfte. Die Stuttgarter Möglichkeiten verpufften in der SC-Abwehr und nach vorne stachen die Bienen vor allem dann, wenn’s scheinbar eng und notwendig wurde. In Spielmomenten, in denen andere Mannschaften gerne mal zu nerveln beginnen, legten die Korberinnen noch einmal einen Ticken an Konzentration zu und rückten die Verhältnisse wieder gerade – zu ihren Gunsten.

Zwei Spielerinnen gilt’s aus der beeindruckenden Korber Geschlossenheit hervorzuheben: Torhüterin Nina Meier parierte vier Stuttgarter Strafwürfe, auch und gerade als es eng ums Spiel stand. Dazuhin guckte sie zwei Siebenmeter neben und über das Tor. Die Strafwürfe wurden eher für die Kickers zur Strafe.

Und dann war da noch Melanie Cyklarz. Sie warf das erste SC-Tor in neuer Spielzeit und -klasse, glich erstmals für ihre Mannschaft aus (9:9), erzielte die erste Führung (11:10). Und als ihre Schwester Jessi bei Stuttgarter Überzahl in kurzer Deckung verhaftet wurde, übernahm Meli die Regie im Rückraum und erzielten im Eins-gegen-Eins zwei weitere, vorentscheidende Treffer.

Das für 30. September vorgesehene erste Heimspiel gegen die HSK Urbach-Plüderhausen wurde auf einen noch unbekannten Termin verschoben. Damit ist für die Korberinnen jetzt erst mal zwei Wochen Pause. Dann geht's am Mittwoch, 3. Oktober, wieder in die Landeshauptstadt. Um 17 Uhr wird das Spiel gegen die HSV Stammheim/Zuffenhausen angepfiffen. In der Sporthalle Talwiesen. Dort gilt völlig überraschend absolutes Harzverbot.

Stuttgarter Kickers: Lea-Noa Hornberger, Sabrina Baumann; Jennifer Kleinbach, Elke Faff, Jana Halder (3/1), Laura Gekeler (5/2), Sabrina Bramm (1), Amelie Bäßler (1), Sabrina Baumann, Sarah Geist, Sofie Prawatschke (3), Sarah Eller (1), Jacqueline Wittke (4), Julia Löw (3), Maria-Neve Schenker (1).
Auf der Bank: Robert Schenker und Herbert Leide.

SC Korb: Ina Reinhardt, Nina Meier; Verena Wollensak, Christina Silcher, Anna Schwender (5), Sarah Meier (3/3), Jessica Krug (1), Annika Kögel, Marina Tonne, Ann-Kathrin Heil (1), Jacqueline Hellerich (3), Melanie Cyklarz (7), Arzu Kalpinari, Jessica Cyklarz (5).
Auf der Bank: Britta Küchler, Gaby Hammer und Heike Kranacher.

09.09.2018 SG Welzheim-Kaisersbach – SC Korb 16:32 (8:18)

Bezirkspokal

Gelungener Aufgalopp

(vh) So ein Pokalspiel ist immer auch der Aufgalopp in die neue Saison. Und diese Hürde hat die Frauen-Mannschaft des SC Korb schon mal locker genommen. Klaro: Die Trainingsarbeit wird weiter gehen müssen. Aber Fortschritte waren durchaus nicht zu übersehen.

Sowohl in der Abwehr wie im Angriff zeigten die Spielerinnen, dass sie sich auf einem guten Weg in Richtung Bezirksliga-Niveau befinden. Hinten scheint sich ein Verbund der zupackenden Art zu finden. Der Angriff, erfolgreich angetrieben von Annika Kögel, fand immer wieder spielerische Lösungen auch dann, wenn sich die Gastgeberinnen auf ein gelegentlich raubauziges Abwehrspiel verlegten. Jacqueline Hellerich und Jessica Krug unterstrichen angesichts je sieben Treffern Torjägerinnenqualitäten und mit Arzu Kulpinari sowie Beriwan Dilek feierten die beiden Supporterinnen ein beachtliches Debüt bei den Aktiven.

Gefährdet war der Erfolg der Korber Bienen zu keinem Zeitpunkt der Partie. Überbewertet werden sollte er indes auch nicht. Wenn’s am kommenden Sonntag, 16. September zum Bezirksliga-Auftakt auswärts gegen die Stuttgarter Kickers geht (17 Uhr, Rembrandt-Halle Möhringen), wartet ein Gegner von anderem Kaliber auf den SC Korb.

SG Welzheim-Kaisersbach: Sarah Hägele, Nicolette Peter; Daniela Fetzer (3/3), Jana Kütemann, Dilif Makal, Luisa Brecht (4), Larissa Winkler, Nadine Zeller (4), Sara Hegel (3), Regina Wohlfahrt, Miriam Neumann, Vanessa Bauer (1), Jennifer Funk (1).

SC Korb: Ina Reinhardt, Nina Meier; Verena Wollensak (1), Christina Silcher (2), Anna Schwender (5), Sarah Meier (2/1), Jessica Krug (7), Annika Kögel (6/1), Arzu Kulpinari (1), Ann-Kathrin Heil, Jacqueline Hellerich (7), Melanie Cyklarz (1), Beriwan Dilek.

Bachchallenge SC Korb Frauen

Wir danken unserer 2. Männermannschaft und fordern hiermit unsere nominierten Teams auf, sich innerhalb von 10 Tagen in einem Bach, Fluss, Strom zum gemütlichen Beisammensein zu treffen.

Solltet ihr dies nicht schaffen, freut sich das Kinderhospiz Pusteblume (https://www.hospiz-remsmurr.de/spenden.html) sehr über eine Spende, falls es doch gelingt natürlich auch

Wir nominieren hiermit:
Waiblingen Tigers Frauen 1 und Männer 2. Die AH Mannschaft des SC Korb Fußball

Eure Korber Bienen

Bienen unterwegs - Abschlussfahrt 2018

Die Frage ist noch offen und bleibt wohl weiter unbeantwortet: War’s nun – hollaröhdulliöh – eine Saisonabschlussfahrt oder doch – uff – eine Art Höhentrainingslager?
Fakt ist, dass die Abordnung Korber Bienen, die ins Tannheimer Tal aufgebrochen war, den Aufenthalt auf der Landsberger Hütte nicht nur nutzte, um das Angebot aus Küche und Keller einem eingehenden Praxis-Test zu unterziehen. Wie glaubhaft überliefert wird, wurden kraxelnde Handballerinnen auf Hängen gesichtet, an denen zuvor nur Reinhold Meßner gesehen worden war.

06.06.2018 Trainingsauftakt zur Saison 2018/2019

Die Älteste war die Schnellste

Am Beginn jeder Verbesserung steht die Bestandsaufnahme. Und mit der sind die Handball-Frauen des SC Korb, zärtelnd auch „die Bienen“ genannt, in die Vorbereitung auf die Saison 2018/2019 gestartet.

„Shuttle-Run-Test“ nennt sich das Auftaktprogramm, das Trainerin Britta Küchler ihren Spielerinnen am ersten Trainingstag hat angedeihen lassen. Durchaus zahlreiche Laufeinheiten über je 20 Meter in immer kürzerer Zeit verbergen sich hinter dem Test, der in der Fachliteratur auch unter dem deutschen Begriff „Pendellauf“ beschrieben wird. Sinn und Zweck des Ganzen: Spielerinnen und Trainerteam stellen fest, wer körperlich wo steht. Dem folgte dann noch ein Agility-Kurs, der nicht nur Laufstärke, sondern auch Beweglichkeit und Koordination fordert.

In vier Worten hatte Britta Küchler schon im Rahmen der Abteilungsversammlung beschrieben, wie die Aufsteigerinnen ihre Ziele für die Bezirksliga setzen: „Nix muss, alles kann“. Was nicht heißt, dass das Team die neue Runde allzu leger angeht. Jede Spielerin, nimmt sich die Trainerin auch selbst in die Pflicht, soll so gut vorbereitet sein, „dass wir uns im Falle einer Verletzung nicht mit dem Gedanken plagen müssen, ob und wie das hätte verhindert werden können“.

Am kommenden Montag (11. Juni) geht’s nochmal weiter mit der Bestandsaufnahme. Und zwar auf der Laufbahn. 5000 Meter sind angesagt, mit der Vorgabe, die in höchstens 30 Minuten auf die Sohlen zu (b)rennen. Die Einzel-Ergebnisse bleiben wie beim Shuttle-Run-Test Betriebsgeheimnis, von dem ausschließlich die Beteiligten wissen. Nur so viel hat sich Britta nach dem ersten Abend öffentlich entlocken lassen: „Beim Agility war die Älteste die Schnellste.“

Bilder Heike Kranacher